____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Neustrelitz
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Neustrelitz [ânÉÉŞĚŻËĘtĘeËlÉŞtÍĄsâ] (plattdeutsch: Niegenstrelitz) ist eine Mittelstadt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Land Mecklenburg-Vorpommern. Die frĂźhere Residenzstadt mecklenburgischer HerzĂśge und einstige Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz ist heute eines der 18 Mittelzentren des Landes. Sie liegt 30 km sĂźdlich des Oberzentrums Neubrandenburg. Durch die zentrale Lage im Mecklenburger Seenland, an der B 96 sowie Berliner Nordbahn und Lloydbahn, die schiffbare Verbindung mit Ăźberregionalen Gewässern, Kulturveranstaltungen wie die Festspiele im Schlossgarten und das Immergut Festival sowie die vielen Baudenkmale in der Stadt wurde Neustrelitz zu einem der bekannten Urlaubsziele in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2022 ist Neustrelitz âstaatlich anerkannter Erholungsortâ.cite-ref-2[2]
Besondere Anziehungspunkte fĂźr Einheimische und Touristen sind der als Wasserwanderrastplatz ausgebaute Stadthafen am Zierker See, der vollständig sanierte Neustrelitzer Schlosspark mit einer im Baumbestand rekonstruierten barocken Sichtachse, die sowohl von auĂen, wie auch von innen sehenswerte Neustrelitzer Orangerie, sowie der Tiergarten Neustrelitz mit rund 450 Tieren, darunter 40 vorwiegend heimische Tierarten.
Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) â ein Institut des Deutschen Zentrums fĂźr Luft- und Raumfahrt (DLR) â betreibt im Stadtteil Strelitz-Alt am Rande der Kalkhorst eine Bodenstation, die Fernerkundungsdaten von Erdbeobachtungssatelliten empfängt und analysiert.cite-ref-3[3]
Das Gymnasium Carolinum ist eine der grĂśĂten Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.
Im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz befinden sich mehrere kulturelle Einrichtungen der Stadt, wie die Stadtbibliothek und das Karbe-Wagner-Archiv. Es beherbergt aber auch ein Museum mit Exponaten aus der Zeit zwischen 1733 und 1918, in der Neustrelitz Residenzstadt der HerzĂśge und GroĂherzĂśge von Mecklenburg-Strelitz war.
Im Sport sind insbesondere die Vereine TSG Neustrelitz (hauptsächlich FuĂball) und PSV Neustrelitz (im Wesentlichen Volleyball) in der Region aber auch Ăźberregional bekannt.
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠Name
⢠BevÜlkerung
⢠Politik
⢠Stadtvertretung
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Dienstsiegel
⢠Partnerstädte
⢠Bauwerke
⢠Kunst und Kultur
⢠Veranstaltungen
⢠Infrastruktur
⢠Allgemein
⢠Bildung
⢠Forschung
⢠Gesundheit
⢠Soziales
⢠Wirtschaft
⢠Medien
⢠Verkehr
⢠Sonstiges
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Residenzschloss, StadtgrĂźndung und Stadt zwischen 1731 und 2019
Neustrelitz wurde 1733 als Planstadt nahe der 1931 eingemeindeten Stadt Strelitz angelegt, nachdem das Strelitzer Wasserschloss des in Mecklenburg-Strelitz regierenden Herzogs, Adolf Friedrich III., 1712 abgebrannt war und er und seine Ehefrau 1731 bereits das im nahen Glienecke gelegene neue Residenzschloss bezogen hatten. Es folgte der Bau einer Siedlung fßr Hofstaat und Landesverwaltung nach den Plänen von Hofbaumeister Julius LÜwe. Nach dem Aufruf des Herzogs zur Ansiedlung von Neubßrgern vom 20. Mai 1733cite-ref-gr-ndungsurkunde-neustrelitz-4-0[4], der heute als Grßndungsurkunde der Stadt gilt, wurde die Siedlung zu einer herzoglichen Residenzstadt erweitert.
Die europaweit einzigartige Stadtanlage von Neustrelitz entspricht der einer barocken Idealstadt. Von einem quadratischen 120 m Ă 120 m groĂen Platz im Stadtzentrum â dem Neustrelitzer Marktplatz â fĂźhren geradlinig vom gedachten Mittelpunkt eines StraĂenfächers ausgehend acht StraĂen sternfĂśrmig in alle Himmelsrichtungen. 1866 wurde der Platz nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel in der Mitte um ein Rondell erweitert. Die Neugestaltung fand 2003/04 statt. Das Rondell wurde gepflastert und 32 kleinblättrige Eschen wurden angepflanzt. Die Platzmitte belebt nun ein Wasserspiel mit 36 Fontänen.cite-ref-6[6]
Zwischen 1905 und 1909 wurden drei weitere Gebäudeteile an den Westflßgel des Residenzschlosses angefßgt und so ein geschlossener Hof geschaffen; die Grundfläche des Schlosses wurde durch den Erweiterungsbau nahezu verdoppelt.cite-ref-kienitz-ntz-9-7-0[7] In dieser Bauphase wurde auch der durch den Turm des Schlosses Charlottenburg inspirierte Schlossturm errichtet. Dieser war neben dem Schloss selbst, der Neustrelitzer Stadtkirche und dem Rathaus ein wichtiger baulicher Bezugspunkt der Stadt und eine weithin sichtbare Landmarke.
Nach dem Ende der Monarchie in Deutschland (1918) war das Schloss im neu konstituierten Freistaat Mecklenburg-Strelitz bis 1934 Sitz des Landtags. Weitere Räumlichkeiten des vormaligen Residenzschlosses wurden von März 1921 bis 1945 vom Mecklenburg-Strelitzschen Landesmuseum, von 1921 bis 1933 von der Mecklenburg-Strelitzsche Landesbßcherei sowie von 1925 bis 1934 vom Mecklenburg-Strelitzschen Hauptarchiv genutzt.
In der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland (1933â1945) wurden im Erweiterungsbau des Neustrelitzer Schlosses von 1934 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Sportlehrer und Sportlehrerinnen ausgebildet. Während des Krieges war dort auĂerdem ein Lazarett untergebracht.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs brannte das Neustrelitzer Schloss 1945 infolge von Brandstiftung aus; die Schlossruine wurde abgerissen und das Schloss auch nach der politischen Wende in Ostdeutschland (1990) nicht wieder aufgebaut. Erhalten blieben der Neustrelitzer Schlosspark und eine Reihe sehenswerter Gebäude im Neustrelitzer Residenzviertel.
Im Oktober 2019 vereinbarten die Stadt Neustrelitz und das Land Mecklenburg-Vorpommern, den 51 Meter hohen zerstĂśrten Schlossturm seinem frĂźheren ĂuĂeren entsprechend wieder aufzubauen, die denkmalgeschĂźtzten Kellerräume zu beräumen, begehbar zu machen und mit einer nutzbaren Betondecke zu Ăźberspannen.cite-ref-8[8] AuĂerdem wurde das ehemalige Residenzschloss in die Liste: Orte der Demokratiegeschichtecite-ref-9[9] aufgenommen.cite-ref-10[10] Am Anfang des Jahres 2024 wurden die Kosten fĂźr den Bau des Turms auf etwa 9,5 Millionen Euro geschätzt. Der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern hatten 6,5 Millionen Euro FĂśrdergeld zugesagt. Die verbleibende FinanzierungslĂźcke von mindestens 3 Millionen Euro war zu diesem Zeitpunktvon von der Kommune, der Stadt Neustrelitz, als dem fĂźr die Errichtung des Bauwerks infragekommenden Bauherren, noch nicht zu schlieĂen. Auch seien nach Aussage des Neustrelitzer BĂźrgermeisters die zukĂźnftigen Unterhaltskosten nicht gegenzufinanzieren.cite-ref-11[11] Nach wie vor fehlte auch zu Beginn des Jahres 2025 der finale Aufstellungsbeschluss der Neustrelitzer Stadtvertretung zum Bau des Turms, sodass mit den Bauarbeiten bislang noch nicht begonnen werden konnte.cite-ref-nordkurier-2025-01-29-12-0[12]
Geographie
Lage
Naturräumlich ist Neustrelitz Teil des Neustrelitzer Kleinseenlandes in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Stadt liegt am Zierker See, der Ăźber den Kammerkanal und den Woblitzsee mit der Oberen Havel-WasserstraĂe verbunden ist. Innerhalb oder nahe der Stadt liegen 29 grĂśĂere und kleinere Seen, wie der an die Innenstadt grenzende Zierker See mit Stadthafen, Glambecker See, DomjĂźchsee, GroĂer FĂźrstenseer See, GroĂer Prälanksee, Langer See, Krebssee, Kluger See und Buttersee.
Das Mittelzentrum Neustrelitz ist vom nächsten Mittelzentrum, der Stadt Waren (Mßritz), knapp 45 km entfernt. Das nächste Oberzentrum von Neustrelitz aus ist die 28 km entfernte Stadt Neubrandenburg. Grundzentren im Umkreis von 40 km sind Wesenberg, Penzlin, Mirow, Burg Stargard, Rechlin und Feldberger Seenlandschaft. Die nächstgelegenen Ballungsräume sind Berlin im Sßden, Stettin im Osten, die Regiopole Rostock im Nordwesten und Hamburg im Westen.cite-ref-13[13]
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet von Neustrelitz umfasst eine Fläche von 13.815 ha und ist in sechs Stadtteile untergliedert:cite-ref-14[14]
⢠Innenstadt
⢠Kiefernheide
⢠Strelitz-Alt (am 10. September 1931 eingemeindet)
⢠Fßrstensee (am 30. Januar 1992 eingemeindet),
⢠Klein Trebbow mit den Ortslagen Groà Trebbow und Drewin (am 30. Januar 1992 eingemeindet)
Geschichte
Name
Der Name Neustrelitz (in älteren Schriften auch: Neu-Strelitz, N. Strelitz oder missverständlich einfach nur Strelitz) wurde vom Namen der Mutterstadt Strelitz abgeleitet, welche erst 1931 eingemeindet wurde. Der Ortsname der Mutterstadt Strelitz geht auf altslawisch strÄlci (SchĂźtzen) zurĂźck und war mĂśglicherweise die Bezeichnung einer Dienstsiedlung, wie es sie im Mittelalter in Ostmitteleuropa mehrfach gab. Strelitz bedeutet damit âOrt der SchĂźtzenâ bzw. âOrt, wo die SchĂźtzen wohnenâ.cite-ref-16[16] Als Neuenstrelitz erscheint der Ort bereits am 20. März 1732 in einer Quittung, die der Hofgärtner und herzogliche Baumeister Julius LĂśwe einem Arbeiter ausstellte.cite-ref-17[17] Seit dem Entstehen der sich entwickelnden neuen Residenz Neustrelitz wurde die alte Mutterstadt Strelitz zur besseren Unterscheidung umgangssprachlich immer häufiger als Alt-Strelitz bezeichnet, ohne dass es jedoch zu einer offiziellen Umbenennung gekommen wäre.cite-ref-18[18] Strelitz trägt seit 1994 offiziell den Stadtteilnamen Strelitz-Alt.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]
Vorgeschichte (1701â1733)
Im Ergebnis des Hamburger Vergleichs (1701) erfolgte die Dritte Mecklenburgische Hauptlandesteilung. Es entstanden die mecklenburgischen (Teil-)HerzogtĂźmer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Der erste Regent des Landesteils Mecklenburg-Strelitz war Herzog Adolf Friedrich II., der als nunmehr regierender Herzog von Mecklenburg-Strelitz eine standesgemäĂe Residenz und eine Hauptstadt fĂźr sein Herzogtum benĂśtigte. Nachdem der Herzog seine ursprĂźngliche Absicht, Neubrandenburg zur Landeshauptstadt zu machen, nicht umsetzen konnte, wählte er Strelitz als Hauptresidenz. Zunächst wohnte er mit seiner ersten Gemahlin Herzogin Marie, geb. Prinzessin von Mecklenburg-GĂźstrow weiterhin im alten Strelitzer Wasserschloss, das beide bereits vor der Dritten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung bewohnt hatten. Die Stadt Strelitz wurde zur Haupt- und Residenzstadt ausgebaut; es folgte die Ansiedlung von Hofbediensteten und RegierungsbehĂśrden. Die Lage änderte sich erst, nachdem Adolf Friedrich II. am 12. Mai 1708 gestorben war und dessen Sohn Adolf Friedrich III. regierender Herzog von Mecklenburg-Strelitz wurde. Zunächst wohnte dieser mit seiner Ehefrau Dorothea Sophie, geb. Prinzessin von Schleswig-Holstein-PlĂśn, weiterhin im Strelitzer Residenzschloss â bis in der Nacht vom 24. zum 25. Oktober 1712 das Schloss und fast alle Nebengebäude niederbrannten. Das Schloss wurde nicht wieder aufgebaut. Adolf Friedrich III. fehlte das nĂśtige Geld fĂźr den Wiederaufbau; zudem sollen die Strelitzer BĂźrger dem Herzog die Hand- und Spanndienste verweigert haben.cite-ref-300-jahre-mst-s307-21-0[21] Hinzu kam, dass dem Herzog und seiner Gattin der Standort des abgebrannten Schlosses im sumpfigen Gelände der feuchten und nebligen Strelitzer Niederung fĂźr einen zeitgemäĂen Neubau im Stil des Barock ungeeignet schien. Da der Herzog am Ufer des Zierker Sees im nahe gelegenen Glienecke seit 1710/11 ein kleines Jagdhaus besaĂ, lieĂen Herzog und Herzogin das âneue fĂźrstliche Hausâcite-ref-300-jahre-mst-s307-21-1[21] von 1726 bis 1731 zu einem hochherrschaftlichen barocken Residenzschloss um- und ausbauen und bezogen sodann ihr neues Domizil.cite-ref-300-jahre-mst-s307-21-2[21]cite-ref-22[22]
Residenzstadt, Landeshauptstadt, Kreisfreie Stadt (1733â1933)
Da die Entwicklung von einer Siedlung fßr Hofbedienstete zu einer neuen Stadt dem regierenden Herzog Adolf Friedrich III. und dessen Ehefrau Dorothea Sofie nicht zßgig genug voranschritt, erlieà er am 20. Mai 1733 einen Aufruf an alle, die gewillt waren, sich dort anzusiedeln, und gewährte jedem Bauwilligen einen kostenfreien Bauplatz, kostenloses Bauholz und Steuerfreiheit fßr zehn Jahre. Dieses Schriftstßck wird heute als Grßndungsurkunde der Stadt Neustrelitzcite-ref-gr-ndungsurkunde-neustrelitz-4-2[4] angesehen, obwohl die ersten Wohngebäude schon Jahre zuvor entstanden waren. In der Folgezeit kamen viele Handwerker in die Stadt, die selbst am Bau der Stadtkirche und weiterer Bauwerke mitwirkten. Zuvor war das erste Neustrelitzer Residenzschloss bereits von Neubßrgern errichtet worden.
Noch um die Mitte des 18. Jahrhunderts gab man sich unentschlossen, ob Neustrelitz nur ein Stadtteil von Strelitz werden sollte oder eine eigene Stadt. Auf die Ursprungsidee eines neuen Stadtteils deutet hin, dass fĂźr Neustrelitz die sonst im StadtgrĂźndungsakt Ăźbliche Ăbertragung von kommunalen Selbstbestimmungs- und Selbstverwaltungsrechten an die neugegrĂźndete Stadt unterblieben war (bekannt als Stadtrecht). Damit blieb Neustrelitz auch weiterhin Teil des fĂźrstlichen Grundbesitzes â des Domaniums. Es gab keine gewählten Volksvertreter, und die BĂźrger hatten auch sonst zunächst kaum Mitspracherechte. Folge davon war auch, dass Neustrelitz im politischen System des mecklenburgischen Staates bis zum Ende der Monarchie 1918 bedeutungslos blieb, während die benachbarte Mutterstadt Strelitz, die nahe gelegene Vorderstadt Neubrandenburg und alle anderen Landstädte des Strelitzschen Landesteils landtagsfähig waren und damit zumindest de jure an politischen Entscheidungen mitwirken konnten.
Der baufreudige Landesherr Herzog Adolf Friedrich IV. (âDĂśrchläuchtingâ) lieĂ Neubrandenburg mit dem Baubeginn des Palais am Markt und dem Bau des Belvedere ab 1775 zur Sommer- und Nebenresidenz der HerzĂśge von Mecklenburg-Strelitz ausbauen. Unter der Regierung der GroĂherzĂśge Georg (1816â1860) und Friedrich Wilhelm II. (1860â1904) wurde das Stadtbild von Neustrelitz durch Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel zwischen 1821 und 1869 durch die Errichtung markanter Bauwerke in eigenständiger, anmutiger Formensprache geprägt, die sowohl Stilelemente des Klassizismus als auch der Neogotik aufweisen.
Von 1913 bis 1916 entstand das GroĂherzogliche Parkhaus im neoklassizistischen Stil als privates Wohnhaus der Herzogsfamilie. Es wurde vom letzten GroĂherzog des Landes Mecklenburg-Strelitz, Adolf Friedrich VI., als neue Residenz in Auftrag gegeben und von 1915 bis zu seinem Tod 1918 von ihm bewohnt.cite-ref-23[23]cite-ref-nk-96-2-24-0[24]
Nach dem Ende der Monarchie war Neustrelitz von 1919 bis 1933 Landeshauptstadt des gleichnamigen Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Nach Eingemeindung der Stadt Strelitz (1931) war Neustrelitz bis 1946 kreisfreie Stadt.cite-ref-25[25]
Zeit des Nationalsozialismus (1933â1945)
Am 30. Januar 1933 begann mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler die Zeit des Nationalsozialismus, im Folgenden kurz als NS-Zeit bezeichnet.
Am 1. Januar 1934 wurden die nur eineinhalb Jahrzehnte selbstständigen Länder Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin zum Land Mecklenburg wiedervereinigt. Mit der Vereinigung verlor Neustrelitz die Funktion einer Landeshauptstadt. Die Aufgaben ehemaliger LandesbehĂśrden wurden 1934 nach Schwerin verlagert und das Hauptarchiv des frĂźheren Landes Mecklenburg-Strelitz dorthin ĂźberfĂźhrt; bis heute bildet es im Landeshauptarchiv Schwerin einen eigenen Bestand. Die Kultureinrichtungen â das erst in den 1920er Jahren im Neustrelitzer Schloss eingerichtete Mecklenburg-Strelitzsches Landesmuseum und die bis ins 18. Jahrhundert zurĂźckreichende Mecklenburg-Strelitzsche LandesbĂźcherei â gerieten immer mehr ins Abseits.
Im Jahre 1934 Ăśffnete im ehem. Residenzschloss mecklenburgischer FĂźrsten die âSA-Stammschule fĂźr Geländesportâ. Diese wurde 1935 in eine âFĂźhrerschule des Berliner-Institutes fĂźr LeibungsĂźbungenâ der damaligen âFriedrich-Wilhelms-Universität zu Berlinâ umgewandelt. Von 1934 bis 1936 war die âFĂźhrerschule Neustrelitzâ eine zentrale PrĂźfungs- und Fortbildungsstätte fĂźr Sportlehrerinnen, Sportlehrer und Funktionäre im System der ânationalsozialistischen Leibeserziehungâ.cite-ref-26[26] Die Zielsetzung dieser Bildungseinrichtung wurde im Handbuch Ăźber den PreuĂischen Staat verdeutlicht: âDem Berliner Hochschulinstitut ist die FĂźhrerschule in Neustrelitz unterstellt. Sie dient der Veranstaltung von zentralen Lehrgängen zur EinfĂźhrung der Lehrer, Schulleiter und Schulaufsichtsbeamten in Sonderaufgaben der kĂśrperlichen Erziehungâ (Handbuch Ăźber den PreuĂischen Staat, 1938, S. 103).cite-ref-27[27] Das âKonzept der nationalsozialistischen Leibeserziehungâcite-ref-28[28], das während der NS-Zeit dort umgesetzt werden sollte, prägte der Sportfunktionär und -wissenschaftler Carl KrĂźmmel. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 erfolgte an der âFĂźhrerschule Neustrelitzâ nur noch die Ausbildung von Sportlehrerinnen. Sowohl die Schule als auch das im Krieg eingerichtete Lazarett nutzten Räume im neuen Teil des Schlosses; im alten Schlossteil wurden 38 Räume weiterhin vom Mecklenburg-Strelitzschen Landesmuseum fĂźr Ausstellungszwecke genutzt. Noch vor Kriegsende zerstĂśrte ein GroĂbrand das Neustrelitzer Schloss.cite-ref-29[29]cite-ref-foelsch-residenzschloss-449ff-30-0[30]cite-ref-f-hrerschule-belegungsplan-31-0[31]
Seit 1935 war Neustrelitz wieder Garnisonsstadt fĂźr das ehemalige Infanterieregiment DĂśberitz (später Infanterieregiment 48). DafĂźr wurden neue Kasernen am Ende der Penzliner StraĂe sowie ein neues Offizierskasino (später Haus der Werktätigen) im Gelände der Schlosskoppel errichtet.
Die BĂźcherverbrennungen in Neustrelitz fanden 1933 auf dem heutigen Buttelplatz statt.
Die Heil- und Pflegeanstalt Domjßch war während der Zeit des Nationalsozialismus in die NS-Krankenmorde involviert.cite-ref-uni-rostock-euthanasie-32-0[32]cite-ref-lichtblick-eutanasiie-33-0[33] Fßr die Opfer der Aktion T4 gibt es kein Erinnerungszeichen.
Nichts in der Stadt erinnert mehr an die Lager fßr Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg. In Fßrstensee, heute ein Stadtteil von Neustrelitz, befand sich eine Lufthauptmunitionsanstalt, in der einheimische Arbeiterinnen beschäftigt waren, und Häftlinge des KZ Ravensbrßck arbeiten mussten.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten begann im NS-Staat die Verfolgung der Juden â in Alt- und Neustrelitz lebten zu dieser Zeit noch 50 AngehĂśrige des Judentums.cite-ref-sanders-witzke-34-0[A 1] Schon bald hingen an mehreren Geschäften in Altstrelitz Schilder mit der Aufschrift âJuden haben keinen Zutrittâ oder âDeutsche kauft nicht beim Judenâ.cite-ref-augenzeugin-35-0[34] An den Wochenenden marschierten Marschkolonnen der SA durch den Stadtteil und riefen wiederholt im Sprechchor âDeutschland erwache, Juden rausâ.cite-ref-augenzeugin-35-1[34] Der Antisemitismus in Neustrelitz wie auch in ganz Deutschland nahm fĂźr die Juden existenzbedrohliche Formen an. Die Juden â wer im Deutschen Reich ab 1935 als âJudeâ galt, definierte die Erste Verordnung zum ReichsbĂźrgergesetz â waren nach Inkrafttreten der NĂźrnberger Gesetze (1935) zunehmender Diskriminierung und nationalsozialistischem Terror ausgesetzt. In den FrĂźhstunden des 10. November 1938 â während der von den Nationalsozialisten organisierten Reichspogromnachtcite-ref-schoenberner-fernschreiben-36-0[35] â wurde die Altstrelitzer Synagoge der JĂźdischen Gemeinde in Brand gesetzt.cite-ref-giese-synagoge-37-0[36]cite-ref-witzke-38-0[37] Der Zeitzeuge und Heimatforscher Klaus Giese berichtete Ăźber die HintergrĂźnde:
âAllmählich sickerte die Wahrheit Ăźber die Brandstiftung durch. Danach waren drei jugendliche NS-Fanatiker von der NSDAP-Leitung Neustrelitz angefeuert worden, in ihrem Heimatort Strelitz mit UnterstĂźtzung der SA ein Exempel der âVolksempĂśrungâ zu statuieren.âcite-ref-giese-synagoge-37-1[36]
Am Vormittag, aber auch noch am nächsten Tag, wurden auf Veranlassung der Gestapo von der Neustrelitzer Polizei elf jĂźdische Frauen und acht Männer verhaftet, in das Altstrelitzer Gefängnis gebracht und vorĂźbergehend in âSchutzhaftâ genommen.cite-ref-schoenberner-fernschreiben-36-1[35]cite-ref-wieking-juden-39-0[38]cite-ref-40[39] Daraufhin setzte eine Auswanderungswelle ein. Mit dem 15. Oktober 1941 begann die systematische Deportation deutscher Juden in den Osten.cite-ref-41[40] Nur wer in âMischeheâ lebte, blieb vorerst verschont.cite-ref-42[41] Ab 23. Oktober 1941 war allen Juden die Auswanderung aus Deutschland verwehrt.cite-ref-43[42] Am 12. November 1942 wurden die letzten 20 bis 24 jĂźdischen Einwohner â darunter auch GroĂstadtflĂźchtlinge â von Sammelpunkten in Alt- und Neustrelitz abgeholt und mit einem Eisenbahntransport in das KZ Theresienstadt gebracht.cite-ref-giese-sprengung-44-0[43] Hier und nach weiterer Deportation starben 86 % (36.848 Tote) der deportierten Deutschen.cite-ref-45[44] Die Ruine der Altstrelitzer Synagoge wurde abgerissen.cite-ref-witzke-38-1[37] Nur der JĂźdische Friedhof blieb erhalten. Der Schriftsteller Helmut Sakowski äuĂerte in einem Zeitungsartikel:
Am 29. April 1945 besetzte die Rote Armee Neustrelitz. Durch Brandstiftung wurden in der Nacht 29./30. April 1945 das Schloss Neustrelitz teilweise, das Theater, ein Pavillon auf dem Schlossplatz, das Alte Palais und das Kollegiengebäude ganz zerstÜrt. Im Stadtteil Strelitz-Alt wurde die Bausubstanz durch Kampfhandlungen und Brandstiftung zu etwa 85 % zerstÜrt. Der alte Stadtkern der frßheren Stadt Strelitz wurde ein Opfer der Flammen. Mit Inkrafttreten der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet.
Sowjetische Besatzung (1945â1949)
Nach der Niederlage im Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland 1945 von den Alliierten in Besatzungszonen aufgeteilt; Mecklenburg gehÜrte von 1945 bis 1949 zur Sowjetischen Besatzungszone (SBZ), die von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) regiert wurde. Die SMAD etablierte zunächst handlungsfähige Gemeindeverwaltungen. Strelitz wurde so in den Jahren von 1945 bis 1946 fßr wenige Monate nochmals selbstständige Stadt.
Am 1. April 1946 verlor Neustrelitz seine Kreisfreiheit und wurde Kreisstadt des neuen Landkreises Neustrelitz.cite-ref-47[46]
Das vom sowjetischen NKWD genutzte Altstrelitzer Gefängnis kam am 7. August 1947 wieder in (quasi) deutsche Hände und war bis zur SchlieĂung 2001 Justizvollzugsanstalt (JVA).cite-ref-gef-ngnis-48-0[47]
In der Sowjetischen Besatzungszone wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Truppen der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) dauerhaft stationiert â insgesamt sollen es in Neustrelitz ca. 25.000 Personen gewesen sein. Neustrelitz war damit Standort der 16. Panzerdivision und Strelitz-Alt Standort des 66. Garde Fla Raketenregiments.
Nach der ergebnislosen Berliner AuĂenministerkonferenz (1954) Ăźber die Deutsche Frage erfolgte durch die Sowjetunion die ausdrĂźckliche Anerkennung der DDR als souveräner Staat. Vertraglich wurde dies am 20. September 1955 geregelt. Die sowjetischen Truppen wurden aber nicht abgezogen, sondern verblieben als âSchutztruppenâ auf dem Staatsgebiet der DDR.cite-ref-49[48]
Erst im Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde am 12. September 1990 zwischen den beiden deutschen Staaten und den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges der Abzug der GSSD bis spätestens 1994 vereinbart. Im Jahre 1993 erfolgte der Abzug der sowjetischen Truppen aus Neustrelitz.
Marktplatz mit dem Sowjetischen Ehrenmal (vor 1990)
ÂŠď¸ Herbert Wiele (flickr)
Link zum Bild (der Link fĂźhrt zu einer Seite auĂerhalb der Wikipedia)
(Bitte Urheberrechte beachten)
In der Mitte des Neustrelitzer Marktplatzes erinnerte bis 1995 das weithin sichtbare, von einem Soldatenstandbild gekrĂśnte Sowjetische Ehrenmal an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten. Die Demontage erfolgte am 22. Mai 1995, nach Abzug der sowjetischen Truppen aus Neustrelitz (1993). Das knapp 3,5 Meter hohe und rund fĂźnf Tonnen schwere Soldatenstandbild kam zunächst in das Depot des städtischen Bauhofes in Neustrelitz-Kiefernheide; die umgebenden Soldatengräber wurden in den 1852 angelegten Englischen Garten â einen irrtĂźmlich auch als âPrinzengartenâcite-ref-50[49] bezeichneten abgegrenzten Bereich des Neustrelitzer Schlossparks â nahe dem Theater umgebettet.cite-ref-51[50]cite-ref-52[51]cite-ref-53[52]cite-ref-54[53] Das Soldatenstandbild erlebt nun an anderer Stelle eine Renaissance. Es wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne der Roten Armee an der DomjĂźch aufgestellt und dem Verein zur Erhaltung der DomjĂźch â ehemalige Landesirrenanstalt e. V.cite-ref-55[54] von der Stadt Neustrelitz als Dauerleihgabe Ăźberlassen. Der restaurierungsbedĂźrftige Soldat steht nun ohne Sockel, aber auf einem Fundament verankert, auf dem Vereinsgelände.cite-ref-56[55]cite-ref-57[56]
DDR-Zeit (1949â1990)
Blick in die DDR-Zeit
ÂŠď¸ Martin Klein (flickr)
Link zum Bild (der Link fĂźhrt zu einer Seite auĂerhalb der Wikipedia)
(Bitte Urheberrechte beachten)
Das Neustrelitzer Residenzschloss der HerzĂśge von Mecklenburg-Strelitz war in der Nacht 29./30. April 1945 durch einen GroĂbrand zerstĂśrt worden. Es blieben nur einige Umfassungsmauern Ăźbrig, die bis 1950 in mehreren Abschnitten gesprengt und abgetragen wurden. Einige noch vorhandene Keller dienten der Kreisverwaltung als Lager. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beabsichtigt, diese einsturzgefährdeten Räume mit Sand zu verfĂźllen.cite-ref-58[57]
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Landshagen und Prälank nach Neustrelitz eingemeindet. Bis in die 1970er Jahre hinein blieb Neustrelitz Sitz verschiedener BehÜrden des 1952 gebildeten Bezirkes Neubrandenburg. Von 1952 bis 1990 war Neustrelitz Kreisstadt des Kreises Neustrelitz im vorgenannten Bezirk. Am 17. Mai 1990 wurde aus dem Kreis der Landkreis Neustrelitz.cite-ref-59[58]
Mit der GroĂwohnsiedlung Kiefernheide wurden Ăźber 2650 Wohnungen zumeist in Plattenbauweise fĂźr rund 7000 Menschen geschaffen. Zudem entstand innerhalb der Stadt in nĂśrdlicher Richtung am Rande eines groĂen ehemaligen Kasernenkomplexes das Wohngebiet Dr.-Schwentner-StraĂe mit circa 630 Wohnungen. Seit Herbst 1989 sank die Einwohnerzahl der Stadt um rund 5000 Personen â das sind etwa 25 Prozent der Gesamteinwohnerzahl.
Nach der Wiedervereinigung
Nach der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurden gemäà Art. 1 Einigungsvertrag die im Ländereinfßhrungsgesetzcite-ref-60[59] vorgesehenen fßnf neuen Bundesländer gebildet. Neustrelitz kam zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Bis 1994 war Neustrelitz Kreisstadt des Landkreises Neustrelitz, der 1994 zum Landkreis Mecklenburg-Strelitz wurde. Seit der Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 gehÜrt sie zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit Sitz in der ehemaligen Bezirkshauptstadt Neubrandenburg.
In der Wirtschaftsstruktur von Neustrelitz gab es nach 1990 gravierende Veränderungen. Aber auch die Infrastruktur der Stadt war von Veränderungen betroffen. Einige Schulen, wie z. B. die VII. Oberschule âJawaharlal Nehruâ und die âSchule der sowjetischen Garnisonâ, mussten wegen SchĂźlerrĂźckgangs geschlossen werden; die Gebäude wurden später abgerissen.
Im Altstrelitzer Technikum â offiziell Ingenieurschule fĂźr Bauwesen Neustrelitz genannt â wurden von 1875 bis 1991 Bauingenieure ausgebildet. In der Folge der Fachhochschule Neubrandenburg angegliedert, erfolgte später von dort die Weiterverlegung zur Hochschule Wismar. Heute ist das denkmalgeschĂźtzte Gebäude Sitz der Stadtwerke Neustrelitz.
Das Altstrelitzer Gefängnis wurde 2001 in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz umgewandelt, in der Jugendliche und junge Erwachsene inhaftiert sind.
Seit 1991 werden im Rahmen der StädtebaufĂśrderung groĂe Teile des historischen Stadtkerns der nach dem Bau des Glieneker Schlosses sternfĂśrmig angelegten frĂźheren Residenzstadt saniert. Restauriert wurden auch die Orangerie und die Schlosskirche. Das Wohnumfeld im Stadtteil Kiefernheide wird seit 1993 verbessert und durch einen Stadtumbau seit 2000 neu strukturiert. Gänzlich neue Wohnsiedlungen entstanden infolge von staatlich gefĂśrdertem Eigenheimbau nach 1990 unter anderem zwischen Schlangenallee und Wesenberger Chaussee (Wohngebiet Kalkhorst), auf den ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen der Woldegker Chaussee und Strelitz-Alt (Wohngebiet Woldegker Chaussee), in Zierke, am Heinrich-Schliemann-Weg und am Sandberg. Zwischen 1991 und 2019 fĂśrderten Land, Bund und Stadt die Restaurierung des Stadtzentrums mit insgesamt rund 111 Millionen Euro.cite-ref-61[60]
Der Tourismus hat nach 1990 deutlich zugenommen. Der Neustrelitzer Stadthafen bietet â nach dem Umbau des Hafens zum Wasserwanderrastplatz mit Hafenmeisterei â Liegeplätze fĂźr Boote, einen Reisemobilstellplatz, eine Anlegestelle fĂźr Ausflugsschiffe und gut ausgebaute Gastronomie direkt am Hafen oder in unmittelbarer Nähe am angrenzenden Zierker See. Auch das Bau- und Kulturerbe der Stadt lockt Besucher, vor allem der Schlosspark und die historische Altstadt.
Seit 2019 wird gemäà einer Vereinbarung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern das Schlossbergareal entwickelt.cite-ref-nordkurier-25102019-62-0[61]cite-ref-strelitzer-echo-09112019-63-0[62]
Vom 11. bis 13. Oktober 2022 verlegte der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen seines Programms âOrtszeitâ seinen Amtssitz fĂźr drei Tage nach Neustrelitz. Am 13. Oktober 2022 wurde dabei auf dem Marktplatz der slowenische Staatspräsident Borut Pahor mit militärischen Ehren empfangen.cite-ref-64[63]
Randnotizen zur Stadtgeschichte
Im Jahre 1787 fand in Neustrelitz die erste Volkszählung statt: In 317 Häusern wohnten damals 2873 Menschen. Im Jahre 1732 wurde die erste WindmĂźhle auf dem Sandberg und 1746 eine WindmĂźhle âvor dem Zierker Torâ gebaut. Im Jahre 1792 folgten zwei weitere auf dem MĂźhlenberg in HĂśhe der heutigen MĂźhlenstraĂe.cite-ref-65[64]
BevĂślkerung
Politik
Stadtvertretung
Die Stadtvertretung von Neustrelitz besteht aus 29 Mitgliedern. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 fĂźhrte bei einer Wahlbeteiligung von 60,2 % zu folgendem Ergebnis:cite-ref-67[66]
| Partei / Wählergruppe | Stimmenanteil 2019 [ 67 ] | Sitze 2019 | | Stimmenanteil 2024 | Sitze 2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| CDU | 23,1 % | 7 | | 28,3 % | 8 |
| AfD | 14,6 % | 4 | | 25,2 % | 7 |
| SPD | 21,8 % | 7 | | 17,9 % | 5 |
| Parteiunabhängige Liste Strelitzer Bßrgerinnen und Bßrger (PuLS) | 0 4,4 % | 1 | | 0 8,4 % | 3 |
| Die Linke | 16,2 % | 5 | | 0 8,3 % | 3 |
| BĂźndnis 90/Die GrĂźnen | 0 9,8 % | 3 | | 0 4,8 % | 1 |
| Einzelbewerberin Daniela PreuĂ | â | â | | 0 2,3 % | 1 |
| FDP | 0 7,9 % | 2 | | 0 2,1 % | 1 |
| Einzelbewerber Guido DĂśrband | â | â | | 0 1,0 % | â |
| Einzelbewerber Robert Behrendt | â | â | | 0 1,0 % | â |
| Einzelbewerber Norbert BĂśhs | 0 0,8 % | â | | 0 0,6 % | â |
| Einzelbewerber Nico Kosche | 0 0,8 % | â | | â | â |
| Einzelbewerber Dirk Pagelow | 0 0,5 % | â | | â | â |
| Insgesamt | 100 % | 29 | | 100 % | 29 |
BĂźrgermeister
Neustrelitz hatte, wie viele andere mecklenburgische Städte, in der FrĂźhzeit zeitgleich mehrere BĂźrgermeister, die jedoch wegen der bis zum Ende der Monarchie (1918) fehlenden Kommunalautonomie der Stadt (groĂ-)herzogliche Beamte und von den Landesherrn berufen waren. Zwischen 1933 und 1946 war die Amtsbezeichnung des Stadtoberhaupts OberbĂźrgermeister, gewĂśhnlich wurden dessen Stellvertreter dann als BĂźrgermeister bezeichnet.
⢠vor 1756 Detloff Barnekow
⢠1757â1798 Heinrich Friedrich StrĂźbing
⢠1759â1782 Johann Christoph Eggers
⢠um 1780 Johann Christian Wilhelm Verpoorten
⢠um 1794 Franz Bartholdi
⢠um 1805 Johann Friedrich Theodor Rahne
⢠1812â1837 Johann Steinfeld
⢠1837â1881 Eduard Fischer
⢠1881â1891 Hermann Buttel
⢠1892â1919 Ewald Wohlfahrt
⢠1920â1933 Otto Heipertz
⢠193300000 Lßder (kommissarisch)
⢠193300000 Ernst Retzlaff (kommissarisch)
⢠1933â1945 Fritz Heyden, OberbĂźrgermeister
⢠194500000 Paul Bruse, Oberbßrgermeister (?)
⢠194500000 Alexander Graf Stenbock-Fermor, Oberbßrgermeister (?)
⢠1945â1946 Rudolf BĂźttner, OberbĂźrgermeister
⢠1946â1949 Adolf Wagner
⢠1950â1951 Fritz Dobath
⢠1951â1952 Heinz Michael
⢠1952â1954 Charlotte Hellwig
⢠1955â1956 Marianne Hahn
⢠1956â1957 Fritz Grduzak
⢠1957â1960 Hermann Wichmann
⢠1960â1967 Dieter Reinhardt
⢠1967â1969 Peter LĂśssmann
⢠1969â1978 Edith BĂśttcher
⢠1978â1990 Dieter Franke
⢠1990â1994 Georg Huschke
⢠1994â2003 Rainer GĂźnther
⢠2003â0000 Andreas Grund
Im Jahr 2003 wurde Andreas Grund (parteilos) fßr eine Amtszeit von neun Jahren zum Bßrgermeister gewählt. 2012 wurde er mit 67,1 Prozent der gßltigen Stimmencite-ref-69[68], in der Stichwahl am 2. Mai 2021 mit 54,3 % in seinem Amt bestätigt.cite-ref-70[69] Seine Amtszeit beträgt seitdem sieben Jahre.cite-ref-71[70]
Wappen
Siehe auch
:
Stargarder Arm
Dienstsiegel
Das Dienstsiegel zeigt das Stadtwappen mit der Umschrift âRESIDENZSTADT NEUSTRELITZâ.
Partnerstädte
⢠Die älteste Partnerbeziehung besteht seit 1963 mit der finnischen Stadt Rovaniemi.
⢠Seit 1987 bestehen partnerschaftliche Beziehungen zu der polnischen Stadt Szczecinek (deutsch Neustettin).
⢠Im Jahre 1988, noch vor dem Zusammenbruch der DDR, wurde eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Schwäbisch Hall in Baden-Wßrttemberg geschlossen.
⢠Aus Anlass des Abzuges der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland folgte 1993 ein Freundschaftsvertrag mit der russischen Stadt Tschaikowski.cite-ref-73[72]
SehenswĂźrdigkeiten, Kultur und Freizeit
Bauwerke
â
Hauptartikel
:
Liste der Baudenkmale in Neustrelitz
Der historische Stadtkern von Neustrelitz mit vielen Baudenkmalen ist weitgehend erhalten. Das frĂźhere Neustrelitzer Residenzschloss fiel 1945 in Folge von Brandstiftung den Flammen zum Opfer. Die Ruine wurde anschlieĂend abgerissen und das Schloss bisher nicht wieder aufgebaut. Dem Land Mecklenburg-Vorpommern gehĂśren die Orangerie (Neustrelitz), das Landestheater Neustrelitz, der Schlosspark Neustrelitz und mehrere andere denkmalgeschĂźtzte Gebäude der Stadt.cite-ref-74[73]
Marktplatz
Neustrelitz wurde als Planstadt im Stil des Barock mit dem Neustrelitzer Marktplatz als Zentrum nahe dem bereits zuvor erbauten Residenzschloss des regierenden Herzogs angelegt, von dem quadratischen Platz fĂźhren acht StraĂen sternfĂśrmig in alle Himmelsrichtungen.
Im Jahre 1866 wurde in der Mitte des Marktplatzes, ein von einem Rondell umgebenes Denkmal fĂźr GroĂherzog Georg errichtet, der Mecklenburg-Strelitz von 1816 bis 1860 regiert hatte.
Das GroĂherzog-Georg-Denkmal wurde während der DDR-Zeit im Jahr 1956 abgebaut und das Bronzestandbild des GroĂherzogs eingelagert; der Granitsockel wurde zerstĂśrt. In der Marktplatzmitte wurde nun das Sowjetische Ehrenmal und ein Soldatenfriedhof fĂźr im Krieg gefallene Sowjetsoldaten angelegt. Nach der Deutschen Wiedervereinigung und dem Abzug der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland wurde das Sowjetische Ehrenmal im Mai 1995 abgerissen und die auf dem umgebenden Soldatenfriedhof bestatteten Soldaten der Roten Armee in ein frĂźher als âEnglischer Gartenâ bezeichnetes Areal des Neustrelitzer Schlossparks umgebettet. Erst 1989 konnte das Bronzestandbild GroĂherzog Georgs auf dem ehem. Paradeplatz, dem heutigen Wilhelm-Buttel-Platz, auf einem neuen Sandsteinsockel wieder aufgestellt werden.
In den Jahren 2003 und 2004 wurden alle alten Bäume auf dem Neustrelitzer Marktplatz â trotz des Protestes vieler Neustrelitzer â gefällt, die Sträucher beseitigt und die Mitte des Marktplatzes nach einem vorangegangenen Architekturwettbewerb neu gestaltet. Die Marktmitte wurde durchgehend gepflastert, neue Bäume wurden gesetzt und Bänke aufgestellt. In der Mitte des Marktes erfreuen nun im Sommer Wasserspiele die Kinder von Einwohnern und Besuchern der Stadt. Die neu gesetzten Eschen kĂźmmerten jedoch in den Jahren bis 2025 vor sich hin. Durch die VergrĂśĂerung der Baumscheiben, das Fällen kranker Bäumen und Neupflanzungen soll sich dieser Zustand ab Herbst 2025 ändern. Von der VergrĂśĂerung der Baumscheiben verspricht sich die Stadtverwaltung bessere Wachstumsbedingungen fĂźr die verbleibenden und neu gepflanzten Bäume.cite-ref-75[74]
Mit dem Bau des am Marktplatz gelegenen Neustrelitzer Rathauses wurde 1841 begonnen. Die Pläne fĂźr den Bau erstellte der Mecklenburg-Strelitzer Landesbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel â ein SchĂźler des Architekten Karl Friedrich Schinkel und des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Der Vorgängerbau war ein als Fachwerkbau errichtetes âStadt- und Rathausâ mit Mansarddach und einem Fachwerkturm.cite-ref-76[75] Der Neubau ist ein zweigeschossiger massiver Putzbau im Stil der Renaissance â ein GegenstĂźck zur gegenĂźberliegenden Stadtkirche, deren Turm ebenfalls Buttels Werk ist (1828â1831).cite-ref-77[76]
Die Stadtkirche Neustrelitz wurde nach Plänen des Hofarztes Johann Christian Wilhelm Verpoorten als rechteckige Saalkirche (20 Ă 37 m) in Backstein mit umlaufenden Emporen errichtet. Zu den Emporen fĂźhren Treppenhäuser, die die Vorbauten aufnehmen. Ein nach allen Seiten abgewalmtes, steil aufragendes Ziegeldach fasst den rechteckigen Bau zusammen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 29. Juli 1768, die Weihe als âStadtkircheâ am 5. November 1778.cite-ref-78[77] 2015 wurde die AuĂensanierung der Stadtkirche nach zweijähriger Bauzeit abgeschlossen.cite-ref-79[78]
Residenzviertel
Das Neustrelitzer Residenzschloss war als fĂźrstliches Barockschloss fĂźr den regierenden mecklenburgischen Herzog Adolf Friedrich III. zwischen 1726 und 1731 unter Leitung von Julius LĂśwe errichtet worden, nachdem dessen altes Wasserschloss in Strelitz 1712 abgebrannt war. In der folgenden Zeit wurde es mehrmals umgebaut.cite-ref-kienitz-ntz-80-0[79] Entscheidend erweitert wurde es zwischen 1905 und 1909. Der weithin sichtbare neuerbaute Schlossturm, der den alten mit dem neu erbauten Teil des Schlosses verband, bestimmte danach maĂgeblich die Silhouette des Schlosses.cite-ref-kienitz-ntz-9-7-1[7] Nach 1918 wurde das einstige Residenzschloss mecklenburgischer HerzĂśge und GroĂherzĂśge Sitz des Landtags des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. In den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges wurde das Neustrelitzer Residenzschloss durch Feuer zerstĂśrt, die Ruine wurde 1949 gesprengt und bis 1950 komplett abgetragen. Nur die KellergewĂślbe blieben erhalten.cite-ref-kienitz-ntz-80-1[79]
Der Grundriss des einstigen Baus auf dem Schlossberg am Rande des Stadtzentrums wurden nach 1991 markiert. Die Stadt Neustrelitz und das Land Mecklenburg-Vorpommern vereinbarten 2019, das Schlossareal wieder zu entwickeln. Zunächst soll der am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstĂśrte, 51 m hohe Schlossturm seinem frĂźheren ĂuĂeren entsprechend wieder aufgebaut werden. Nach Beräumung der noch erhaltenen, denkmalgeschĂźtzten Kellerräume des Schlosses sollen diese mit einer begehbaren Betondecke Ăźberspannt und begehbar gemacht werden.cite-ref-nordkurier-25102019-62-1[61]cite-ref-strelitzer-echo-09112019-63-1[62]
Im Residenzviertel blieben verschiedene Gebäude erhalten und wurden inzwischen restauriert. Zu diesen gehÜren:
⢠Die Schlosskirche wurde von 1855 bis 1859 von Friedrich Wilhelm Buttel als kreuzfÜrmige und einschiffige Basilika im Stil der Neugotik unter Verwendung von gelben Backsteinen errichtet.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-0[80] Die Figuren der vier Evangelisten am Hauptportal ebenso wie die Fensterrose dazwischen schuf der Bildhauer Albert Wolff.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-1[80] Im Innenraum der Kirche ist die Holzdecke sehenswert.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-2[80] Von der frßheren Inneneinrichtung blieben nur Reste der Grßneberg-Orgel aus dem Jahr 1859 erhalten. Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde gab 1982 die Schlosskirche als Andachtsstätte auf.cite-ref-82[81] Nach grundlegender Sanierung 2001 bietet das Gebäude jetzt als Plastikgalerie Schlosskirche Raum fßr Ausstellungen figßrlicher Bildhauerei.
⢠Das Georgsdenkmal, gewidmet Georg von Mecklenburg â von 1816 bis 1860 GroĂherzog von Mecklenburg im Landesteil Mecklenburg-Strelitz â stand bis 1956 auf dem Neustrelitzer Marktplatz. Nach zwischenzeitlicher Einlagerung in einer Scheune auf dem GrundstĂźck des frĂźheren herzĂśglichen Forstministeriums in Altstrelitz wurde es nach der politischen Wende in Ostdeutschland in der Mitte des frĂźher als Exerzierplatz fĂźr Apelle des herzĂśglichen Militärs genutzten Friedrich-Wilhelm-Buttel-Platzes aufgestellt.
⢠kavalierhaus Das klassizistische Kavaliershaus wurde im Bereich des ehem. Schlosshofes, zwischen 1726 und 1731 von Julius LĂśwe erbaut und durch F. W. Buttel 1828 mit einem Obergeschoss versehen. 2012/13 wurde das Gebäude restauriert und fĂźr die Nutzung durch das StraĂenbauamt Neustrelitz umgebaut.
⢠Die Neustrelitzer Orangerie wurde 1755 als Winterquartier fĂźr tropische Pflanzen am Rande des Schlossparks errichtet.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-3[80] Friedrich Wilhelm Buttel baute den eingeschossigen Bau unterstĂźtzt von Christian Daniel Rauch und Karl Friedrich Schinkel von 1840 bis 1842 zu einem der schĂśnsten Gartensalons Norddeutschlands um.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-4[80] Die drei groĂen Säle im Inneren wurden dabei beibehalten und in den Landesfarben Rot, Blau und Gelb gestaltet, wobei die Deckenmalereien und Arabesken im pompejanischen Stil gehalten wurden.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-5[80] Rundbogennischen und Konsolen mit zahlreichen antiken Plastiken und Reliefs klassizistischer Bildhauer wie Christian Daniel Rauch und Bertel Thorvaldsen schaffen eine repräsentative Raumwirkung. Im Gartens der Orangerie wurde eine Kopie der Bronzeplastik Der betende Knabe (Original: Staatl. Museum Berlin) auf einer korinthischen Säule in der Mitte aufgestellt und der Kinderbrunnen von Albert Wolff vor der breiten Eingangsterrasse platziert.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-6[80] Die gut erhaltenen Innenräumen werden als Restaurant und fĂźr Veranstaltungen genutzt.
⢠Das Hobe-Haus gegenĂźber dem Landestheater, auch âWeiĂes Herrenhausâ genannt, wurde 1740 erbaut. Im Festsaal befindet sich das Standesamt der Stadt.
⢠Das Marienpalais an der Ecke TiergartenstraĂe/HertelstraĂe wurde zwischen 1850 und 1870 in zwei Bauetappen in den Formen der Berliner Bauschule (SchinkelâNachfolge) erbaut.cite-ref-kienitz-marienpalais-83-0[82]cite-ref-wagner-s26-84-0[83] 1874 war das Palais Wohnsitz von GroĂherzogin-Witwe Marie, der Witwe des 1860 verstorbenen GroĂherzogs Georg.cite-ref-faltblatt-stadrundgang-ntz-81-7[80] Ab April 1950 beherbergte das ehem. Palais die Erweiterte Oberschule Clara Zetkin. Von 1997 bis 2009 leerstehend, wurde das Gebäude teilweise vom Landestheater genutzt. Nach der Teilung in mehrere Wohneinheiten dient das ehemalige Palais heute wieder als Wohnhaus.
⢠Das Landestheater Neustrelitz trug ab 1779 die Bezeichnung Mecklenburgisch-Strelitzsches Hoftheater und wurde nach dem Ende der Monarchie 1919 in Landestheater Neustrelitz umbenannt. Das heutige Gebäude wurde 1925â1928 errichtet, nachdem das frĂźhere im Januar 1924 abgebrannt war.
⢠Das Carolinenpalais wurde 1850 nach einem Entwurf F. W. Buttels im Tudorstil erbaut und der Herzogin Caroline gewidmet.
⢠Der Marstall wurde 1846 nach einem Entwurf von Friedrich Wilhelm Buttel erbaut und bis um 1870 unter Baurat Richard vollendet.
Schlosspark
Der Neustrelitzer Schlosspark, Bindeglied zwischen Schloss, Stadt und Landschaft, entstand 1731/32 nach Plänen von Julius LĂśwe.cite-ref-85[84] Später wurde der auf das Schloss ausgerichtete Barockgarten mehrfach umgestaltet und erweitert. Mit dem Hebetempel am Ende der erhaltenen barocken Sichtachse, dem auf einem HĂźgel errichteten Luisentempel im âEnglischen Gartenâ und einer Reihe von Kopien antiker und klassizistischer Bildwerke zeugt der Park vom Kunstgeschmack frĂźherer Zeiten.cite-ref-86[85] Die historische Gartenanlage wurde zwischen 2011 und 2019 umfänglich saniert und rekonstruiert.cite-ref-87[86]
⢠Die Mittelachse des Parks findet ihre Fortsetzung in der Hauptallee des Tiergartens.cite-ref-88[87] Dieser wurde 1721 sßdÜstlich des Schlosses angelegt. Frßher erfolgte der Zugang vom Residenzviertel aus durch das Hirschtor. Es wurde zwischen 1824/1825 von F. W. Buttel als Portal errichtet und 1826 durch zwei von C. D. Rauch als Pendants ausgefßhrte Bronzehirsche ergänzt. Als Vorlage hatte Rauch Kupferstiche von J. E. Rieger verwendet. Ziseliert wurden die Figuren in einer Pariser Werkstatt.cite-ref-kinitz-schlosspark-89-0[88]
⢠Der Hebetempel wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Point de vue im barocken Teil des Schlossparks auf dem Schnittpunkt von barocker Sichtachse und Tempelallee anstelle eines frĂźheren Bauwerks errichtet. In der Mitte des Tempels wurde 1856 eine Kopie der 1796 von Antonio Canova geschaffenen HebeâStatue aufgestellt.cite-ref-kienitz-schlosspark-18-90-0[89]
⢠Der Luisentempel wurde 1891 als Gedächtnishalle fĂźr die 1810 auf Schloss Hohenzieritz verstorbene KĂśnigin Luise von PreuĂen errichtet.cite-ref-kienitz-91-0[90]cite-ref-wagner-s20-92-0[91] Der klassizistische Tempel steht am Rande des Schlossparks auf einem um 1830 aufgeschĂźtteten HĂźgel.cite-ref-wagner-s20-92-1[91] Als Baumaterial verwendete der Architekt Bernhard Sehring schlesischen Sandstein.cite-ref-kienitz-91-1[90] Im Inneren befindet sich eine Kopie der zweiten Fassung des 1827 von Christian Daniel Rauch geschaffenen Sarkophags mit der Grabststatue der KĂśnigin Luise. Nach einem vom Original dieser Fassung genommenen Gipsabdruck, fertigte Rauchs SchĂźler Albert Wolff 1891 die im Luisentempel befindliche Kopie aus Carrara-Marmor an.cite-ref-kienitz-91-2[90]
hirsch
Stadthafen am Zierker See
Unter Leitung des Mecklenburg-Strelitzschen Hofbaumeisters Friedrich Wilhelm Buttel wurde der Neustrelitzer Stadthafen (1840â1842) angelegt und der Kammerkanal (1840â1843) als WasserstraĂe zwischen Zierker See und Oberer Havel-WasserstraĂe gebaut.cite-ref-hafen-und-kammerspeicher-93-0[92] Am Stadthafen wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts drei Getreidespeicher errichtet. Nach 1990 wurden die frĂźheren Speichergebäude um- und ausgebaut und werden heute fĂźr Wohnzwecke als auch von der Gastronomie genutzt:
⢠im Kammerspeicher (Am Stadthafen 5) befindet sich heute das Hotel/Restaurant âAlter Speicherâ und das CafĂŠ âBOHN APARTEâ mit eigener KaffeerĂśstereicite-ref-94[93]
⢠im grĂśĂten, am Hafenkai gelegenen Speichergebäude befinden sich heute im Erdgeschoss ein Restaurant, ein CafÄ und die Hafengalerie; die Obergeschosse wurden zu Eigentumswohnungen um- und ausgebaut.
⢠im an der Hafenzufahrt gelegene Speichergebäude befinden sich heute ausschlieĂlich Eigentumswohnungen
Den ersten Getreidespeicher am Neustrelitzer Stadthafen lieĂ 1842 Getreidehändler StĂźver aus Waren (MĂźritz) bauen,cite-ref-95[A 2] den zweiten 1846 Kaufmann Behn, der ebenfalls aus Waren (MĂźritz) stammte.cite-ref-96[A 3]cite-ref-hafenspeicher-97-0[94] 1852/53 lieĂ die Kammer von Mecklenburg-Strelitz als Bauherr, von Friedrich Wilhelm Buttel den Kammerspeicher bauen. Der Kammerspeicher unterscheidet sich von den anderen Speichergebäuden am Stadthafen durch die Verwendung von hellgelben Backstein fĂźr das AuĂenmauerwerk, dem von Buttel fĂźr diesen Verwendungszweck bevorzugten Baumaterial.cite-ref-hafen-und-kammerspeicher-93-1[92]cite-ref-98[95] Ein weiterer Speicher am Stadthafen wurde 1865 von den Getreidehändlern Reinke und Giese errichtet.cite-ref-hafenspeicher-97-1[94] Der Stadthafen war vorwiegend ein Umschlagplatz fĂźr Holz und Getreide. Ein Gleisanschluss an die Bahnstrecke BerlinâStralsund verhalf dem Hafen Ende des 19. Jahrhunderts zu erneutem Aufschwung.
Der Hafen bietet nach dem Umbau zum Wasserwanderrastplatz 29 Liegeplätze fßr Boote, eine Hafenmeisterei mit Besucher-Infrastruktur und eine gut ausgerßstete Anlegestelle fßr Ausflugsschiffe. In Nachbarschaft des Hafens befindet sich ein Caravanstellplatz.
Uferbereich des Zierker Sees, zwischen Stadthafen und WeiĂer BrĂźcke
⢠Chinesischer Pavillon nahe der WeiĂen BrĂźcke â Der 1821 aus Holz erbaute Pavillon wurde als groĂherzogliches WäschespĂźlhaus nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel im Zierker See errichtet und ist auch heute noch vom Ufer Ăźber einen Steg zu erreichen. Der Pavillon steht nach Absenkung des Wasserspiegels durch den Bau des Kammerkanals nicht mehr so weit wie frĂźher im See. Er wird heute als SommercafĂŠ genutzt.
⢠ehemaliges groĂherzogliches Waschhaus mit Speicher â Das 1821 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel an der Useriner StraĂe erbaute Haus wird heute als Familienzentrum Neustrelitz genutzt.
⢠Erlebniswelt Slawendorf am Zierker Seetcite-ref-prokultur-99-0[96] â Auf dem als Familienfreizeit- und Erlebnisstätte genutzten, umzäumten Gelände befinden sich zahlreiche, unterschiedlich gestaltete Gebäude und Unterstände, die im slawischen Baustil errichtet wurden.cite-ref-100[97] Der bisherige Träger, die IPSE GmbH, wurde 2022 aufgelĂśst, der Betrieb aber in Trägerschaft der Prokultur gGmbHcite-ref-prokultur-99-1[96] mit Sitz in Berlin fortgefĂźhrt.cite-ref-101[98]
Gebäudekomplex TiergartenstraĂe/Ecke TĂśpferstraĂe
Zum Gebäudekomplex gehĂśren das ehemalige groĂherzogliche Palais (TiergartenstraĂe 5) und das 1865 nach einem Entwurf von Friedrich Wilhelm Buttel mit Gerichtssaal und Gefängnis erbaute ehem. GroĂherzogliche Landgericht (TĂśpferstraĂe 13 a).
Das Gebäude TiergartenstraĂe 5 wurde im 18. Jahrhundert als BĂźrgerhaus erbaut, dann vom Herzog angekauft und zunächst als Militärverwaltungsgebäude genutzt.cite-ref-kolbe-102-0[99] Später beherbergte es die groĂherzogliche Bibliothek mit Geheimen Archiv und den als âGeorgiumâ bekannten groĂherzoglichen Sammlungen (MĂźnzen und AltertĂźmer).
Zu DDR-Zeiten war das Gebäude Sitz einer Zweigstelle des Ministeriums fĂźr Staatssicherheit (MfS). Das ursprĂźnglich fĂźr das GroĂherzogliche Landgericht 1865 erbaute Gefängnis im Hof des Gebäudekomplexes wurde vom MfS als Untersuchungshaftanstalt genutzt und ist heute ein Erinnerungsort, auf den schwarze Stelen am StraĂenrand der TiergartenstraĂe hinweisen.
Im Jahre 2015 wurde das rekonstruierte Palais-Hauptgebäude des Landessozialgerichts Mecklenburg-Vorpommern (LSG MâV) und der Zweigstelle Neustrelitz des Amtsgerichtes (AG) Waren (MĂźritz). Das LSG MâV war auf Grund der Gerichtsstrukturreform vom 2. März 2015 von Neubrandenburg hierher verlegt worden. Das Gebäude des ehem. GroĂherzoglichen Landgerichtes an der TĂśpferstraĂe war vor der Gerichtsstrukturreform Sitz des daraufhin aufgelĂśsten Amtsgerichtes Neustrelitz und ist heute Nebengebäude des LSG MâV und der Zweigstelle des AG Waren (MĂźritz).
Sonstige Bauwerke
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmale in Neustrelitz
⢠ehemalige Landesirrenanstalt Domjßch am Domjßchsee
⢠ehemalige Alte Kaserne mit Reithalle an der Strelitzer StraĂe, von 1846 und 1857 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel, heute Einkaufszentrum Husarenmarkt
⢠ehemalige Altstrelitzer Wasserturm, erbaut 1907 auf einer AnhĂśhe an der FĂźrstenberger StraĂe, Wahrzeichen des Ortsteils Strelitz-Alt, 1997 restauriert, temporär fĂźr Besucher geĂśffnet
⢠ehemalige Luisenstiftung an der MĂźhlenstraĂe, erster Kindergarten in Mecklenburg-Strelitz, jetzt Privathaus
⢠ehemalige Mädchenschule hinter der Stadtkirche von 1831
⢠Katholische Kirche, von 1875 nach Plänen des Landbaumeisters Carl Rahne, und Denkmal fĂźr den 1944 hingerichteten Neustrelitzer Pfarrer Bernhard Schwentner (1891â1944)
⢠csDas als Carolinenstift bezeichnete ehem. Krankenhaus wurde 1855 nach Renovierung eines vorhandenen Gebäudes am Hafen mit acht bis zehn Betten erĂśffnet. Zuvor hatte Herzogin Caroline zu Mecklenburg das Gebäude gekauft.cite-ref-103[100] Schon bald wurde ein Neubau mit 60 Betten notwendig. Nach weiterem Ausbau waren Mitte der 1930er Jahre 150 Betten verfĂźgbar. Ab 1947 erfolgte die Aufteilung in eine Chirurgische und Innere Abteilung. Später wurde um Gynäkologie-Geburtshilfe und Kinderheilkunde erweitert. In den 1980er Jahren kam ein neues Bettenhaus mit einer Gesamtzahl von rund 160 dazu. Nach Neubau eines Krankenhauses an der Penzliner StraĂe wurde das denkmalgeschĂźtzte Gebäude saniert und wird nun als Wohngebäude genutzt; das Bettenhaus wurde abgerissen.
⢠ehemaliges Bankgebäude gegenßber der Orangerie, gebaut als Mecklenburg-Strelitzsche Hypothekenbank, zu DDR-Zeiten zeitweilig Zweigstelle der Staatsbank der DDR im Bezirk Neubrandenburg
⢠ehemaliger Wasserturm Neustrelitz von 1901 am Glambecker See, an der Friedrich-Wilhelm-StraĂe, 2001 als Wohnung und BĂźro ausgebaut
⢠ehemaliges Lyzeum fßr Mädchen am Christian-Daniel-Rauch-Platz, jetzt evangelische Grundschule
⢠ehemaliges Haus der Werktätigen (HDW) unweit des Theaters, frßher Offizierskasino, jetzt zum Wohnhaus umgebaut und baulich verändert
⢠ehemaliges Bahnbetriebswerk mit fast original erhaltenem Ringlokschuppen
⢠groĂes Wandbild im Stil des Sozialistischen Realismus als Intarsienarbeit in der ehemaligen Kantine des Bahnbetriebswerks
⢠ehemaliges Schliemann-Gymnasium an der Glambecker StraĂe, erstes Gymnasium Carolinum, erbaut 1803â1807 von Friedrich Wilhelm Dunckelberg, jetzt Musikschule
Gedenkstätten, Kunst-Denkmäler und Gedenktafeln
Siehe auch
:
Liste der Denkmäler, Brunnen und Skulpturen in Neustrelitz
⢠sowjetischer-ehrenfriedhof Sowjetischer Ehrenfriedhof fßr im Zweiten Weltkrieg gefallene Soldaten der Roten Armee im frßher als Englischer Garten bezeichneten Areal des Neustrelitzer Schlossparks
⢠Jßdischer Friedhof in der Kernstadt von Neustrelitz beim Hauptbahnhof sowie Jßdischer Friedhof (Strelitz Alt) am Kalkhorstweg im Stadtteil Strelitz-Alt mit Gedenkstein an die Opfer der Shoa
⢠Friedhof aus der Zeit nach 1945 am Rande des Neubaugebietes Kiefernheide in der Nähe der PestalozzistraĂe
⢠Neuer Friedhof Neustrelitz, Parkfriedhof mit verschiedenen Erbbegräbnissen, Ehrengräbern und einer Friedhofskapelle von Buttel
⢠Mahnmal von 1949 an der MarienstraĂe fĂźr die Opfer des Faschismus
⢠Zwei Gedenksteine an der Katholischen Kirche fßr den katholischen Pfarrer Bernhard Schwentner, der 1944 in Brandenburg-GÜrden ermordet wurde
⢠Gedenktafel von 1988 an der SchloĂstraĂe 5 fĂźr den bĂźrgerlichen Antifaschisten Hans-JĂźrgen Graf von Blumenthal, der zum Widerstandskreis des Attentats vom 20. Juli 1944 gehĂśrte und in Berlin-PlĂśtzensee ermordet wurde
⢠Gedenktafel von 1992 am Parkhaus, einer Villa an der ParkstraĂe 3, fĂźr den militärisch widerständigen Generalleutnant Hans von Sponeck, der 1944 ermordet wurde
⢠Gedenkstein von 1968 am Bahnhofsvorplatz fßr den jßdischen Kommunisten Rudi Arndt, der 1940 im KZ Buchenwald ermordet wurde
⢠Gedenkstein von 1988 am Alexanderplatz im Stadtteil Strelitz-Alt an die beim Novemberpogrom 1938 von den Nationalsozialisten niedergebrannte Synagoge
⢠Gedenktafel am frßheren Hotel Reichshof am Markt, letzter Aufenthalt Engelbert Humperdincks vor seinem Tod
⢠1818 hatte die britische KÜnigin Charlotte ihrer herzoglichen Familie in Mecklenburg-Strelitz eine Strelitzienstaude zum Geschenk gemacht. Die auch als Paradiesvogelblume bekannte Pflanze, die in der Orangerie am Schlossgarten ihren Platz fand, blßhte dort erstmals 1822 als erste Pflanze ihrer Art in Deutschland. 1995 wurde die aus dem sßdlichen Afrika stammende farbenprächtige Blßtenpflanze Stadtblume von Neustrelitz. Unterstßtzt vom Bßrgerverein schuf der Kßnstler RenÊ Winter 2008 eine Edelstahlskulptur der Pflanze, die als Wahrzeichen der Stadt unweit des Schlossgartens in der Mitte des dort befindlichen Kreisverkehrs aufgestellt wurde.cite-ref-104[101]
Kunst und Kultur
Theater
Das Landestheater Neustrelitz mit 400 Zuschauerplätzen im GroĂen Haus ist die Stammspielstätte der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz. Neben Musiktheater- und Schauspielinszenierungen werden auch philharmonische Konzerte und Ballettabende präsentiert.
Während der Sommermonate bildete der benachbarte Schlossgarten die Kulisse fßr die Festspiele im Schlossgarten. Seit der Sanierung des Parks und mit der Spielzeit 2013 wird der erhÜht liegende Platz vor dem einstigen Kavaliershaus dazu genutzt.
Ein kleines, privat betriebenes Theater befindet sich am Hafen von Neustrelitz â das Inseltheater Helgoland.
Deutsche Tanzkompanie
Videozusammeschnitt aus dem Tanzpoem LUFTcite-ref-105[102]
ÂŠď¸ Norddeutscher Rundfunk
Link zum Bild (der Link fĂźhrt zu einer Seite auĂerhalb der Wikipedia)
(Bitte Urheberrechte beachten)
Mit einem breiten Spektrum, das von klassischen bis modernem Tanztheater reicht, macht die Deutsche Tanzkompanie nicht nur regional, sondern auch bei Gastspielen deutschlandweit und im Ausland von sich reden. DarĂźber hinaus wirkt das 1991 als gemeinnĂźtzige Stiftung gegrĂźndete Ensemble in vielen Produktionen des Neustrelitzer Theaters mit und veranstaltet in Neustrelitz Tanzkurse fĂźr Kinder und Erwachsene. Der jĂźngsten UrauffĂźhrung âLuftâ im âZyklus der Elementeâ folgt bereits im Juni 2025 die Doppel-Premiere âMomentum / Camilleâ, unter anderem mit eigenen Choreografien von Ensemblemitgliedern.cite-ref-106[103]cite-ref-107[104]cite-ref-108[105]
Museen und Galerien
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz präsentiert seit dem 3. Oktober 2015 die Kultur und das historische Gedächtnis der Region unter dem Dach der Alten Post in der SchloĂstraĂe.cite-ref-kulturquartier-ntz-109-0[106]cite-ref-echo-12092015-s4-110-0[107] In den Räumlichkeiten des sanierten Gebäudes befinden sich das Stadtmuseum, die heimatkundliche Sammlung des Karbe-Wagner-Archivs, das Archiv des Landestheaters Neustrelitz und die Stadtbibliothek.cite-ref-kulturquartier-ntz-109-1[106] Am 23. April 2016 wurde eine Dauerausstellung mit ca. 800 Exponaten zur Geschichte von Mecklenburg-Strelitz erĂśffnet.cite-ref-echo-02042016-s3-111-0[108]
In den Räumen des Stadtmuseums werden unter anderem Gemälde, Abbildungen und Einrichtungsgegenstände des Neustrelitzer Schlosses gezeigt, die vor der ZerstÜrung 1945 gerettet werden konnten, Plastiken des Bildhauers Christian Daniel Rauch und im monatlichen Wechsel Expositionen von Kßnstlern und Fundstßcken aus der Region.
Die Plastikgalerie in der Schlosskirche zeigt von Mai bis Oktober in jährlich wechselnden Ausstellungen wertvolle Plastiken und Skulpturen.
Weitere Kultur- und Freizeitstätten
⢠Kino Movie Star
⢠Frauenchor Freundschaft, Konzertchor Neustrelitz, Männerchor Liedertafel 1846 (2020 aufgelÜst), Singakademie Neustrelitz von 1840
⢠Hans-Fallada-Klub
⢠Alternative Musik- und Kunst-Festivals und weitere Veranstaltungen in der ehem. Landesirrenanstalt Domjßch
⢠Tiergarten Neustrelitz, etwa 48 Hektar groĂer Tiergarten der Stadt Neustrelitz mit rund 450 Tiere darunter 40 vorwiegend heimische Arten
Veranstaltungen
⢠Meist am letzten Maiwochenende findet seit dem Jahr 2000 jährlich das Indie-Rock-Festival Immergut Festival in Neustrelitz statt.
⢠An der ehemaligen Landesirrenanstalt Domjßch gibt es mehrere Festivals und alternative Kulturveranstaltungen wie das Natßrlich Irre Open-Air.
⢠Im Rahmen der Festspiele im Schlossgarten werden seit 2001 jeden Sommer Freiluft-Operetten und Schauspielinszenierungen im/am Schlossgarten aufgefßhrt.
⢠Orangerie, Schlosskirche und Stadtkirche Neustrelitz sind häufig Spielorte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
⢠Vom 20. bis 22. Juni 2014 war Neustrelitz Gastgeber des MV-Tages. Unter dem Motto âNorddeutsch, natĂźrlich, romantisch â das ist Mecklenburg-Vorpommernâ präsentierten sich auf dem Landesfest verschiedenste Aussteller mit Attraktionen fĂźr Einheimische und Besucher.cite-ref-112[109]
⢠Im September 2015 wurde im Stadtteil Strelitz-Alt das 666. Jahr der Stadtgrßndung gefeiert. HÜhepunkt der Feierlichkeiten war das 20. Stadtteilfest unter dem Motto Strelitz leuchtet auf.cite-ref-113[110]
Sport und Freizeit
Stadien und Sportplätze
⢠Parkstadion (parkstadion-neustrelitzLage), ab 1997 saniert und nach und nach auf die heutige Kapazität von 7000 Zuschauern ausgebaut
⢠Rudolf-Harbig-Stadion (rudolf-harbig-stadion-neustrelitzLage)
⢠Jahn-Sportpark Strelitz-Alt (jahn-sportpark-neustrelitzLage), ErÜffnung am 20. Mai 1956 im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkscite-ref-114[111]
⢠Ehemaliger Sportplatz Neustrelitz (ehemaliger-sportplatz-neustrelitzLage)
FuĂballvereine
⢠Die TSG Neustrelitz spielte zwischenzeitlich in der zweitklassigen DDR-Liga und von 2012 bis 2018 in der FuĂball-Regionalliga Nordost (4. Liga). In der FuĂball-Regionalliga Nordost gewann TSG Neustrelitz 2014 die Meisterschaft. In der Saison 2023/24 spielt TSG Neustrelitz in der fĂźnftklassigen Oberliga Nordost. FĂźr Heimspiele nutzte der Verein das Parkstadion.
⢠Weitere FuĂballvereine sind die SpVgg Victoria Neustrelitz, der FC Neustrelitz 07 und der Strelitzer FC.
Sonstige Sportvereine
⢠Der PSV Neustrelitz ist insbesondere im Volleyball erfolgreich (2. Bundesliga Nord)
⢠Tennisverein TC Neustrelitz
⢠Wassersportverein WSV Einheit Neustrelitz
⢠ESV Lok Neustrelitz mit der Abteilung Angeln
⢠DLRG-Strelitz mit Mitgliedschaft im Schwimmverband
⢠Fanfarenzug des Feuerwehrvereins Neustrelitz
Freibäder und kommunale Badestellen
⢠Städtische Badeanstalt am Glambecker See (kurz Glammi genannt) nahe dem Zentrum mit Wasserwacht vom DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte
⢠Badestelle am GroĂen Prälanksee in der Nähe des Wander- und Radweges um den Zierker See.
⢠Badestelle am GroĂer FĂźrstenseer See im Ortsteil FĂźrstensee, etwa 10 km vom Stadtzentrum entfernt
⢠Badestelle in Stadtnähe am Langen See
⢠Badestelle an der zurßckgebauten Altstrelitzer Badeanstalt am Domjßchsee
Infrastruktur
Allgemein
⢠Rathaus Neustrelitz im Stadtkern, Markt 1
⢠Standesamt im Prinzenpalais, HertelstraĂe 12
⢠Tourist- und Nationalparkinformation Neustrelitz, Strelitzer StraĂe 1
⢠StraĂenbauamt Neustrelitz im Kavaliershaus, HertelstraĂe 8
Bildung
⢠Allgemeinbildendes und altsprachlichen Gymnasium Carolinum von 1795 am Glambecker See.
⢠Regionalschule Jawaharlal Nehru (UNESCO-Schule)
⢠Integrierte Gesamtschule Walter Karbe
⢠Grundschulen Kiefernheide, Sandberg, Daniel Sanders und die Evangelische Grundschule
⢠Berufliche Schule
⢠Volkshochschule (VHS) Mecklenburgische Seenplatte
⢠Sonderpädagogisches FÜrderzentrum, die Schule fßr geistig Behinderte Tom Mutters
⢠Musikschule Kon.centus
⢠Polizeiaus- und -fortbildungszentrum Neustrelitz der Bundespolizei (BPOLAFZ NZ) mit ca. 250 Mitarbeitern und ständig ca. 300 Auszubildenden bzw. Seminarteilnehmern
Bibliotheken und Archive
Als Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz war Neustrelitz zugleich Sitz der Mecklenburg-Strelitzschen LandesbĂźcherei, die mit dem Mecklenburg-Strelitzschen Hauptarchiv (Landesarchiv) und dem erst in den 1920er Jahren aus ehemals fĂźrstlichen Sammlungen formierten Mecklenburg-Strelitzschen Landesmuseum eine Verwaltungseinheit bildete. Die LandesbĂźcherei (Landesbibliothek) war an der Schwelle des 19. Jahrhunderts aus verschiedenen fĂźrstlichen BĂźchersammlungen formiert worden und fungierte lange als Mecklenburg-Strelitzsche Regierungsbibliothek sowie als Adressat fĂźr BĂźchergeschenke von Verlagen und Autoren. Nach 1918 verlor die Landesbibliothek zunehmend an Bedeutung. Die Bestandsergänzung stagnierte, und die Benutzerzahlen waren stark rĂźckläufig. Nachdem das Landesarchiv bereits 1934 ins heutige Landeshauptarchiv Schwerin ĂźberfĂźhrt worden und das Landesmuseum bereits 1945 beim Schlossbrand weitgehend untergegangen waren, wurde schlieĂlich auch die LandesbĂźcherei 1950 aufgelĂśst und ihre Bestände auf verschiedene andere wissenschaftliche Bibliotheken aufgeteilt. Die regionalkundliche Sammlung der Landesbibliothek verblieb dabei in der Neustrelitzer Stadtbibliothek. Erhaltene Restbestände (ca. 2000 Bestandseinheiten) bilden später den Grundstock der landeskundlichen Präsenzsammlung der Stadt- und Bezirksbibliothek Neubrandenburg (heute: Regionalbibliothek Neubrandenburg) und zogen mit ihr in die damalige Bezirksstadt Neubrandenburg um. Die Handschriftensammlung der LandesbĂźcherei mit Ăźber 200 Exponaten gilt seit 1950 als verschollen.cite-ref-115[112]
Die Neustrelitzer Stadtbibliothek umfasst heute einen Bestand von rund 40.000 Medien.
Das Karbe-Wagner-Archiv beherbergt eine heimatkundliche Sammlung Ăźber Geschichte, Kunst, Natur, PersĂśnlichkeiten, Druck- und Literaturwesen der Region sowie die Nachlässe oder Nachlassteile einzelner Heimatforscher aus der Region Mecklenburg-Strelitz wie Walter Karbe, Annalise Wagner, Walter Gotsmann, Hermann SchĂźĂler, Reinhard Barby, Konrad Hustaedt und Friedrich Winkel.
Neben dem Neustrelitzer Stadtarchiv befindet sich in Neustrelitz auch das Kreisarchiv Mecklenburg-Strelitz.
Forschung
Das Deutsche Zentrum fßr Luft- und Raumfahrt (DLR) unterhält in Neustrelitz Zweigstellen des in Oberpfaffenhofen ansässigen Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums sowie der Institute fßr Kommunikation und Navigation bzw. fßr Methodik der Fernerkundung. Am Standort Neustrelitz-Kalkhorst befand sich jahrzehntelang eine Satelliten-Bodenstation, die nach der Wende durch das DLR weitergenutzt und erweitert wurde. Annähernd 60 Wissenschaftler, Ingenieure und Angestellte sind am Neustrelitzer DLR-Standort beschäftigt, der an der Entwicklung des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo beteiligt ist.cite-ref-116[113] Am Standort des DLR Neustrelitz ist ein DLR School Lab eingerichtet, das Schßlern verschiedener Altersstufen Experimente und Wissen rund um die Erforschung des Weltraums vermittelt.cite-ref-117[114]
Im Landeszentrum fĂźr erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (Leea MV) wird die Forschung zur Anwendung erneuerbarer Energien dargestellt; es gibt themenbezogene SchĂźlerprogramme, Ausstellungen und entsprechende Veranstaltungen, ein SchĂźlerlabor, eine XXL-Carrera-Bahn und im AuĂenbereich den Abenteuerspielplatz âEnergie-Kraft-Werkâ.cite-ref-118[115]cite-ref-119[116]cite-ref-dbu-leea-120-0[117] Die Dauerausstellung Ressourcenkammer Erde behandelt die Themen âMĂźritz-Ătziâ, Wald, Wasser, Sonne, Erdwärme, Wind und Biomasse.cite-ref-dbu-leea-120-1[117]
Gesundheit
Neustrelitzer Krankenhauscite-ref-121[118]
ÂŠď¸ DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz gGmbH
Link zum Bild (der Link fĂźhrt zu einer Seite auĂerhalb der Wikipedia)
(Bitte Urheberrechte beachten)
Das Neustrelitzer Krankenhaus, ein Grundversorger in Trägerschaft des DRK, steht am Rande der Stadt an der Penzliner StraĂe und umfasst die Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie-Geburtshilfe, Anästhesie, Intensivstation und Belegabteilungen fĂźr Urologie sowie HNO. Der Neubau wurde im April 2010 mit 144 Betten erĂśffnet und ersetzt das Carolinenstift. Seit 2012 hält das Haus 164 Betten vor. In enger Nachbarschaft befinden sich seit 2003 eine Wachkomastation sowie seit 2011 ein Altenpflegeheim mit einem angegliederten Hospiz, ebenfalls in Trägerschaft des DRK.
Neben dem Krankenhaus gibt es seit 1996 einen Luftrettungsstandort. Zunächst wurde durch den Bundeswehrhubschrauber SAR 93, eine Bell UH-1D, die Versorgung gesichert, seit 2006 werden die Einsätze durch Christoph 48, einen Eurocopter EC 135 des ADAC, geflogen.
Soziales
Wirtschaft und Verkehr
Wirtschaft
Bis zur deutschen Wiedervereinigung (1990) gab es in Neustrelitz einen fĂźr das Be- und Entladen von Lastschiffen genutzten Binnenhafen am Zierker See, der Ăźber eine Hafenbahn an das Schienennetz der Deutschen Reichsbahn angeschlossen war. In der Stadt waren landwirtschaftliche Betriebe und Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus ansässig. GroĂenteils ausrĂźstungstechnisch veraltete und unrentable Betriebe und Einrichtungen wurden nach 1990 geschlossen, wie das Neustrelitzer Krankenhaus, der Elektroanlagenbau Neustrelitz (EAB), der Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb Neustrelitz (KIB), die Neustrelitzer EisengieĂerei, die Bekleidungswerke Neustrelitz, der Landtechnische Anlagenbau Neustrelitz (LTA), die Technische GebäudeausrĂźstung Neustrelitz (TGA)cite-ref-123[120] und die Maschinenfabrik Rogge; andere wurden in GrĂśĂe und Mitarbeiterzahl stark reduziert, wie das Bahnbetriebswerk Neustrelitz, das von 1000 auf 70 Mitarbeiter schrumpfte. Nur die Ostmecklenburgische Bahnwerk GmbH, die hier ein Instandhaltungswerk fĂźr Eisenbahnfahrzeuge betreibt, konnte ihre Tätigkeiten in reduzierter Form weiterfĂźhren. Des Weiteren siedelte sich die Deutsche Post AG DHL mit dem Paketzentrum 17 hier an. Im Norden der Stadt hat die Firma IBC Solar einen 25 Hektar groĂen Solarpark errichtet. In der Stadt sind auch einige grĂśĂere Dienstleister angesiedelt, wie das Unternehmen KDW Neustrelitz.cite-ref-124[121] Auch das 2010 erĂśffnete DRK-Krankenhaus Neustrelitz, die Neustrelitzer Stadtwerke, die Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH (neuwo),cite-ref-125[122] sowie BehĂśrden wie das StraĂenverkehrsamt, das Bundespolizeiaus- und Fortbildungszentrum, das Landesamt fĂźr Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, die Jugendhaftanstalt Neustrelitz und die Arbeitsagentur sind wichtige Arbeitgeber in der Stadt.cite-ref-126[123]
Eine zunehmende Rolle im wirtschaftlichen Leben der Stadt spielt nach strukturellen Umwandlungen und Investitionen in die Infrastruktur, wie in den Stadthafen am Zierker See und in den Neustrelitzer Schlosspark, seit der politischen Wende im Osten Deutschlands auch der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern fßr die Stadt Neustrelitz. Hier ansässige Dienstleistungsunternehmen der Gastronomie und des Handels aber auch Kultureinrichtungen, wie das Landestheater Neustrelitz, kÜnnen davon profitieren.cite-ref-127[124]
Namhafter Arbeitgeber in der Region ist das Deutsche Zentrum fĂźr Luft- und Raumfahrt (siehe Abschnitt Forschung). Das Einkaufszentrum Husarenmarkt entstand nach 2009 in der ehemaligen Artillerie- und Infanteriekaserne Neustrelitz.
Medien
Die zum Nordkurier gehĂśrende Strelitzer Zeitung mit Sitz am Markt 7, ist die Lokalzeitung der Stadt und erscheint als Tageszeitung. DreiwĂśchentlich erscheint das amtliche Bekanntmachungsblatt Strelitzer Echo.cite-ref-128[125]
Der im Kabelfernsehen zu empfangene Regionalfernsehsender neu.eins berichtet regelmäĂig unter anderem auch Ăźber Neustrelitz.
Verkehr
Neustrelitz bildet fĂźr den Eisenbahn-, StraĂen- und Binnenschifffahrtsverkehr einen wichtigen Knotenpunkt im sĂźdlichen Mecklenburg-Vorpommern.
StraĂenverkehr
In Neustrelitz kreuzen sich die BundesstraĂen 96, 193 und 198. Die Bundesautobahn 20 (RostockâStettin) ist 36 km entfernt (Anschlussstellen Neubrandenburg-Ost und Neubrandenburg-Nord), die Bundesautobahn 19 (BerlinâRostock) 52 km (Anschlussstelle RĂśbel/MĂźritz).
Zudem halten seit Juni 2015 in Neustrelitz am Rudi-Arndt-Platz (ZOB) auch Busse des Fernbusunternehmens FlixBus DACH, auf dem Weg von Greifswald nach Leipzig Ăźber Berlin, wo AnschlussmĂśglichkeiten vom und ins Vogtland bestehen.
Schienenverkehr
Neustrelitz Hauptbahnhof ist ein regionaler Eisenbahnknoten, an dem zahlreiche Eisenbahnstrecken zusammentreffen. Im Einzelnen sind dies die Berliner Nordbahn (BerlinâNeustrelitzâNeubrandenburgâStralsund), die Bahnstrecke NeustrelitzâRostockâWarnemĂźnde (Lloydbahn), sowie die nur noch auf dem Abschnitt bis Mirow befahrene Bahnstrecke WittenbergeâStrasburg. Die Bahnstrecke NeustrelitzâFeldberg wurde im Dezember 2000 stillgelegt. Seitdem verkehrt im Personenverkehr die Buslinie 619 parallel zur Strecke.
Durch den Integralen Taktfahrplan bestehen in Neustrelitz stets zur vollen Stunde verschiedene UmsteigemÜglichkeiten. Im Fernverkehr hält neben dem seit dem 10. Juni 2007 verkehrenden ICE-Zugpaar von Rostock nach Mßnchen (Linie 28, teilweise weiter bis Innsbruck) auch seit 2014 ein EuroCity-Zugpaar zwischen Rostock Hbf und Prag.cite-ref-129[126]
FĂźr den GĂźterverkehr existiert mit dem SĂźdbahnhof ein separater GĂźterbahnhof.
Ăffentlicher Personennahverkehr
Das Ăśrtliche Busunternehmen B.B.-Reisen bedient den Stadtverkehr Neustrelitz fĂźr die Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft (MVVG). Das Stadtbusnetz erschlieĂt auf vier Linien die inneren Stadtteile. FĂźr die Verbindung mit dem Umland sorgen verschiedene regionale Buslinien der MVVG, die am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) vor dem Hauptbahnhof zusammentreffen.
Verbindung mit ßberregionalen Gewässern
Ăber den Kammerkanal besteht eine schiffbare Verbindung mit Ăźberregionalen Gewässern. Der Kanal verbindet den Zierker See, an dem die Stadt Neustrelitz liegt, mit dem Woblitzsee. Von diesem Havelsee, an dem die Stadt Wesenberg liegt, kĂśnnen Schiffe Ăźber die Obere Havel-WasserstraĂe und die anschlieĂenden WasserstraĂen bis zur Ostsee, in die MĂźritz oder in die Berliner Gewässer gelangen. Der Woblitzsee, der Kammerkanal und der Zierker See bis Neustrelitz (km 94,4) sind Teilstrecken der Oberen Havel-WasserstraĂe.
PersĂśnlichkeiten
â
Hauptartikel
:
Liste von PersĂśnlichkeiten der Stadt Neustrelitz
Sonstiges
⢠Kfz-Zeichen: 01/1991 bis 05/1994 NZ (fßr Neustrelitz), danach MST (fßr Mecklenburg-Strelitz), seit 2014 MSE (Mecklenburgische Seenplatte); in der DDR: CT fßr Motorräder, CM fßr LKW, Busse und Traktoren, CL, CZ und später CIB bis CIZ fßr Pkw. NZ wird wieder vergeben.
⢠Seit 2008 trägt der ICE-2-Triebzug 237 der Deutschen Bahn den Namen Neustrelitz.
⢠Das 1988 in der Wolgaster Peene-Werft gebaute Einsatzschiff BP 22 der Bundespolizei trägt den Namen Neustrelitz; im Jahr 2017 auĂer Dienst gestellt.cite-ref-130[127] Nach der Verschrottung in Dänemark wurde es aus dem Schiffsregister gelĂśscht.cite-ref-131[128]
Siehe auch
Literatur
⢠Karl Albert von Kamptz: Versuch einer Topographie der GroĂherzoglichen Residenzstadt Neustrelitz. 1. Auflage: Neubrandenburg 1792. 2., vermehrte Auflage: Neustrelitz/Neubrandenburg 1833. Kommentierter Nachdruck in: Neue Schriftenreihe des Karbe-Wagner-Archivs Neustrelitz. Bd. 6. Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008. S. 8â62.
⢠Carl August Endler: Die Geschichte der Landeshauptstadt Neustrelitz. 1733â1933. Rostock 1933. [Reprint-Nachdruck: Lenover, Neustrelitz 1995, ISBN 978-3-930164-09-7]
⢠Otto Wagner: Fremdenfßhrer von Neustrelitz und Umgebung. Neustrelitz 1926. S. 31 f.
⢠Das Land Stargard. In: Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. bearbeitet von Georg KrĂźger, Oberkirchenrat zu Neustrelitz. I. Band, III. Abteilung: Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (zweite Hälfte), Stargard und Neubrandenburg. Kommissionsverlag der BrĂźnslowâschen Verlagsbuchhandlung (E. BrĂźckner), Neubrandenburg 1929, Amtsgerichtsbezirk Neustrelitz â Neustrelitz, S. 31 ff. (Im Auftrage des Ministeriums (Abteilung fĂźr Unterricht und Kunst)).
⢠Friederike Drinkuth: Männlicher als ihr Gemahl. Thomas Helm Verlag, Schwerin 2016, ISBN 978-3-944033-00-6 (âHerzogin Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-PlĂśn, Gemahlin Adolph Friedrichs III. von Mecklenburg [-Strelitz], wahre Regentin und StadtgrĂźnderin von Neustrelitzâ).
Weblinks
Commons
: Neustrelitz
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Neustrelitz
â ReisefĂźhrer
⢠Literatur ßber Neustrelitz in der Landesbibliographie MV
⢠Internetportal der Stadt Neustrelitz. Stadt Neustrelitz, abgerufen am 30. Oktober 2020.
⢠Ortsrecht der Stadt Neustrelitz. Stadt Neustrelitz, abgerufen am 30. Oktober 2020.
⢠Auf einen BlickÂŤ. Strelitzer Echo â Amtsblatt der Stadt Neustrelitz. Abgerufen am 6. September 2025.
⢠Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Neustrelitz. (PDF) Fortschreibung vom Juli 2016. Stadt Neustrelitz, 20. Juli 2016, abgerufen am 10. Juni 2023.
Anmerkungen
cite-note-sanders-witzke-34A 1. â Harald Witzke: Daniel Sanders war der berĂźhmteste SchĂźler. Freie Erde, Neustrelitz, 08/1988. Anmerkung: Das Material zur Geschichte der Strelitzer Juden erarbeitete der wissenschaftliche Mitarbeiter des Karbe-Wagner-Archivs Harald Witzke aus Anlass des 50-jährigen Gedenktages an die Novemberpogrome 1938. Aus redaktionellen GrĂźnden erschien in der Zeitung nur eine gekĂźrzte Fassung. Die vollständige Fassung ist im Karbe-Wagner-Archiv einzusehen (laut Mitteilung der Redaktion am Anfang des Artikels).
cite-note-95A 2. â Vielleicht der Kaufmann und zuletzt Gastwirt Georg Heinrich Wilhelm St-r-Ăźver (sic!), geb. aus Goldingen bei Hannover (1798â1861), der 1831 in Waren den BĂźrgereid geleistet hatte und 1861 in Waren durch einen Unfall starb. In Neustrelitz scheint er niemals gewohnt zu haben. Er kommt weder im Neustrelitzer BĂźrgerbuch vor und auch nicht in der von Manfred Friedrich Wacker erarbeiteten genealogischen Sammlung BĂźrger und Einwohner der Residenzstadt Neustrelitz. Von den Anfängen der Stadt bis zum Jahre 1875 (incl.). Den Familiennamen StĂźver gibt es auch in Waren nicht. -- Zu Waren vgl. JĂźrgen Kniesz (Bearb.): Waren. [BĂźrgerbĂźcher aus Mecklenburg ; A2]. Franz Schubert, GĂśttingen 1995, ISBN 3-89364-252-8. S. 114.
cite-note-96A 3. â Wohl Wilhelm (Nicolaus) Behn (1808â1878) âaus dem Strelitzschenâ, der 1836 als Kaufmann zwar in Waren BĂźrger geworden war, den vorgeschriebenen BĂźrgereid jedoch erst im Folgejahr abgelegt hatte. Selbst Kaufmannssohn aus Barth, hatte er 1836 in der Neustrelitzer Stadtgemeinde eine aus (Bad) SĂźlze stammende Kaufmannstochter geheiratet. Kinder des Paares waren in Neustrelitz nicht auszumachen, was auch hier dafĂźr spricht, dass Behns Lebensmittelpunkt nicht in Neustrelitz lag. Behn starb 1878 als Kaufmann in Waren. Das Neustrelitzer BĂźrgerbuch nennt zeitnah (1834, 1848) weitere Namensträger BEHN, die auch Kaufleute gewesen sind, jedoch keinen Ortsbezug zu Waren zeigen. - Vgl. JĂźrgen Kniesz (Bearb.): Waren. [BĂźrgerbĂźcher aus Mecklenburg ; A2]. Franz Schubert, GĂśttingen 1995, ISBN 3-89364-252-8. S. 123, 124 sowie Manfred Friedrich Wacker: BĂźrger und Einwohner der Residenzstadt Neustrelitz. Von den Anfängen der Stadt bis zum Jahre 1875 (incl.). UnverĂśffentl. Ms. Triepkendorf 2017, S. 95â96.
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-mv-11. Statistisches Amt M-V â BevĂślkerungsstand der Kreise und Gemeinden 2024 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
cite-note-22. â Strelitzius: Antrag bewilligt: Neustrelitz als Erholungsort staatlich anerkannt. In: Strelitzius Blog. 18. Januar 2022, abgerufen am 20. Januar 2022.
cite-note-33. â 40 Jahre Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD). In: Pressemitteilung des Deutschen Zentrums fĂźr Luft- und Raumfahrt (DLR). Hrsg. Raumfahrer.net Redaktion, 19. Oktober 2020, abgerufen am 12. Juni 2023.
cite-note-gr-ndungsurkunde-neustrelitz-44. â GrĂźndungsurkunde der Stadt Neustrelitz vom 20. Mai 1733 (Digitalisat) In: Carolinum, Jg. 46, Nr. 88, S. 8â19, GĂśttingen 1982/83, Hrsg.: AltschĂźlerschaft des Gymnasiums Carolinum.
cite-note-52. Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Neustrelitz. (PDF) Fortschreibung vom Juli 2016. Stadt Neustrelitz, 20. Juli 2016, abgerufen am 10. Juni 2023.
cite-note-66. â Marktplatz Neustrelitz. In: Website / Internetportal: Mecklenburgische Seenplatte â Urlaub im Land der 1000 Seen. Hrsg. Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, abgerufen am 11. Juni 2023: âDie sternfĂśrmige spätbarocke Stadtanlage der Residenzstadt Neustrelitz ist europaweit einmalig - acht StraĂen fĂźhren vom Marktplatz in alle Himmelsrichtungenâ
cite-note-kienitz-ntz-9-77. â Gerlinde Kienitz: Neustrelitz. Die neue Residenzstadt. In: Neustrelitz 1733â1983. Hrsg.: Museum der Stadt Neustrelitz, Neustrelitz 1983, S. 9.
cite-note-88. â FĂśrdermittel vom Bund: Fast fĂźnf Millionen Euro fĂźr Neustrelitzer Schlossturm und Unteres Schloss in Mirow | Nordkurier.de. 26. November 2020, abgerufen am 13. Dezember 2020.
cite-note-99. â Orte der Demokratiegeschichte. In: Liste mit insgesamt 181 Einträgen. AG Orte der Demokratiegeschichte des Weimarer Republik e. V., abgerufen am 10. November 2022.
cite-note-1010. â Landtag Mecklenburg-Strelitz. Abgerufen am 13. Dezember 2020 (englisch).
cite-note-nordkurier-2025-01-29-1212. â Erste Einblicke ins Museumskonzept: So soll sich der Schloss-Turm fĂźllen. In: nordkurier.de. 29. Januar 2025, abgerufen am 8. Juni 2025.
cite-note-1313. â Landesraumentwicklungsprogramm MV 2015, abgerufen am 8. Juli 2015.
cite-note-1414. â Integriertes Stadtentwicklungskonzept â Stadt Neustrelitz. (PDF) Stadt Neustrelitz â Amt fĂźr Stadtplanung und GrundstĂźcksentwicklung, 20. Juli 2016, S. 9, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 4. November 2020; abgerufen am 30. April 2021 (Lage im Raum mit Ăbersicht der Stadtteile).
cite-note-1515. â Zur Residenzstadt Neustrelitz gehĂśren die Stadt- und Ortsteile: Innenstadt, Zierke mit Rudow, Tannenhof, Wiesenthal, Sophienhof, Kiebitzbruch, Kiefernheide, Strelitz-Alt, FĂźrstensee, Klein Trebbow mit Drewin, GroĂ Trebbow, Prälank-Dorf mit Prälank-Siedlung, Prälank-Kalkofen, Langhagen, Hohenlanke., Hrsg. Stadt Neustrelitz, 2023.
cite-note-1616. â Deutsches Ortsnamenbuch. Hrsg. von Manfred Niemeyer. De Gruyter, Berlin/Boston 2012, S. 448.
cite-note-1717. â Annalise Wagner: Aus dem alten Neustrelitz. S. 7
cite-note-1818. â Museum der Stadt Neustrelitz (Hrsg.): Neustrelitz. Eine StadtgrĂźndung des 18. Jahrhunderts. 1978.
cite-note-1919. â Verlagsbeilage: 650 Jahre Strelitz-Alt. In: Nordkurier, 1999
cite-note-2020. â KĂźnftig heiĂt es Strelitz-Alt. In: Amtsblatt der Stadt Neustrelitz 94/03, 9. Februar 1994.
cite-note-300-jahre-mst-s307-2121. â Harald Witzke: âStrelitzâ. In: Landkreis Mecklenburg-Strelitz (Hrsg.): Mecklenburg-Strelitz â Beiträge zur Geschichte einer Region. 2. geänderte Auflage. Verlag Druckerei Steffen, Friedland in Mecklenburg, ISBN 3-9807532-0-4, Seite 307 (Herausgegeben vom Landkreis Mecklenburg-Strelitz anläĂlich des 300. Jahrestages der GrĂźndung des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz â zusammengesteÄşlt und bearbeitet von Frank Erstling, Eberhard Schulze, Harald Witzke).
cite-note-2222. â Gerlinde Kienitz: Neustrelitz 1733â1983. Hrsg. Museum der Stadt Neustrelitz 1983, S. 10.
cite-note-2323. â Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern (2020): ExposĂŠ Ehemaliges GroĂherzogliches Palais in Neustrelitz. (Abgerufen am 23. Oktober 2021), S. 2, 7.
cite-note-nk-96-2-2424. â Nordkurier (14. Dezember 1996): Strelitzer Landesherr bewohnt sein neues Haus nur vier Jahre.
cite-note-2525. â Aus der Geschichte von Strelitz und Neustrelitz In: Internetpräsentation der Stadt Neustrelitz. (21. Februar 2012).
cite-note-2626. â Bernhard Sinn: âDie Funktion der Leibeserziehung im Nationalsozialismusâ (Bachelorarbeit von 2014, Leseprobe unter: https://www.grin.com/document/538709)
cite-note-2727. â Katrin Bosch: Die Bedeutung und Funktion der FĂźhrerschule Neustrelitz im System der nationalsozialistischen Leibeserziehung. Online-Monographie. In: Dissertation 2008. Universität Duisburg, S. 248, abgerufen am 7. Mai 2023.
cite-note-2828. â Bernhard Sinn: âDie Funktion der Leibeserziehung im Nationalsozialismusâ. Bachelorarbeit an der Technische Universität Darmstadt (Institut fĂźr Sportwissenschaft) von 2014 (Leseprobe)
cite-note-2929. â Katrin Bosch: Die Bedeutung und Funktion der FĂźhrerschule Neustrelitz im System der nationalsozialistischen Leibeserziehung. Online-Monographie â Abschnitt: âAbstractâ. In: Dissertation 2008. Universität Duisburg, abgerufen am 7. Mai 2023.
cite-note-foelsch-residenzschloss-449ff-3030. â Thorsten Foelesch: Das ResidenzschloĂ zu Neustrelitz: Ein verschwundenes SchloĂ in Mecklenburg. Foelsch & Fanselow Verlag, GroĂ Gottschow 2016, ISBN 978-3-9816377-1-7, S. 449 ff.
cite-note-f-hrerschule-belegungsplan-3131. â Siehe den Belegungsplan bei Katrin Bosch: Die Bedeutung und Funktion der FĂźhrerschule Neustrelitz im System der nationalsozialistischen Leibeserziehung. Diss. Essen 2008 (Volltext), S. 453
cite-note-uni-rostock-euthanasie-3232. â Kathleen Haak, Ekkehard Kumbier, Sabine C. Herpertz: Erinnern â Betrauern â WachrĂźtteln, Zum Gedenken an die Opfer von Zwangssterilisationen und âEuthanasieâ in der Zeit des Nationalsozialismus. (PDF) In Website: Klinik und Poliklinik fĂźr Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock â Zur Geschichte Gehlsheims und der KPP.
cite-note-lichtblick-eutanasiie-3333. â Ernst Klee: âEuthanasieâ in Mecklenburg und Pommern, âBetroffene Familien muĂten alleine mit dem Schmerz fertig werdenâ, Die Heil- und Pflegeanstalt Gehlsheim im Dritten Reich. (PDF (Memento vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive))
cite-note-augenzeugin-3534. â Sprachlos vor Entsetzen dem Feuer zugesehen, Augenzeugen des Synagogen-Brandes erinnern sich. In: Nordkurier, unter Bezug auf die Niederschrift der Zeitzeugin Ursula Kreienbring aus Strelitz-Alt.
cite-note-schoenberner-fernschreiben-3635. â Gerhard Schoenberner: Der gelbe Fleck, Die Judenverfolgung in Europa 1933â1945. Textabdruck: Die âReichskristallnachtâ, geheimes Fernschreiben Nr. 234 404 der Berliner GestapoâZentrale: âAn alle Stapo-Stellen und Stapo-Leitstellen, An Leiter oder Stellvertreterâ (Berlin, 9. November 1935, 23.55 Uhr), 1998, ISBN 3-442-72248-9, S. 21.
cite-note-giese-synagoge-3736. â Klaus Giese: Mit der Synagoge verbrannte eine ganze Kultur. In: Nordkurier, Strelitz vor dem 650-jährigen Jubiläum. 44.
cite-note-witzke-3837. â Harald Witzke: Die Synagoge zu Strelitz In: Mecklenburg-Strelitzer Kalender 1999 â Ein Jahrbuch, Hrsg.: Freundeskreis des Karbe-Wagner-Archivs e. V. Neustrelitz, 1998.
cite-note-wieking-juden-3938. â Anett Wieking: Fast 30 Strelitzer Juden wurden verhaftet, Vor 60 Jahren wurden etwa 200 Mecklenburger in die Landesanstalt gebracht. In: Nordkurier, 1998. unter Bezug auf Unterlagen des Vereins fĂźr JĂźdische Geschichte und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)
cite-note-4039. â Fernschreiben von Reinhard Heydrich zur Reichspogromnacht (âReichskristallnachtâ) v. 10. November 1938 In: NS-Archiv, Dokumente zum Nationalsozialismus (19. März 2012)
cite-note-4140. â Wolf Gruner: Von der Kollektivausweisung zur Deportation., S. 57.
cite-note-4241. â Wolfgang Benz (Hrsg.): Dimension des VĂślkermords. dtv MĂźnchen 1996, ISBN 3-486-54631-7, S. 52
cite-note-4342. â Grund war der Erlass Heinrich Himmlers vom 18. Oktober 1941, s. Gottwaldt/Schulle: Die Judendeportationen âŚ, S. 61 f.
cite-note-giese-sprengung-4443. â Klaus Giese: Sprengung setzte den SchluĂpunkt. In: Nordkurier, Strelitz vor dem 650jährigen Jubiläum (46).
cite-note-4544. â Miroslav KĂĄrnĂ˝: Deutsche Juden In Theresienstadt (Memento vom 13. Juli 2009 im Internet Archive), In: Theresienstädter Studien und Dokumente. Hrsg. Sefer â TerezĂn Initiative Institute, Prag 1994. (s. Textauszug: Theresienstadt und die âEndlĂśsung der Judenfrageâ)
cite-note-4645. â Helmut Sakowski: Neustrelitz und die EndlĂśsung der Judenfrage. Zeitungsartikel.
cite-note-4746. â Wolfgang BlĂśĂ: Kommunale Strukturen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Umwälzungen. BWV Berliner Wissenschaftsverlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3751-9, Kap. 2.4 Der Umgang mit den Ăźberkommenen Kreisstrukturen in den anderen Territorien, S. 237 (google.de).
cite-note-gef-ngnis-4847. â Chronik der JA Neustrelitz. In: Offizielle Website der JA Neustrelitz (30. März 2011).
cite-note-4948. â Siehe: Deutsche Demokratische Republik In: Lexikon der Deutschen Geschichte. Hrsg. Christian Zentner, Renningen 2005, S. 44.
cite-note-5049. â Annalise Wagner: Beiträge zur Chronik der Stadt Neustrelitz (1733â1983). (PDF; 23 MB) Neustrelitz 1981/83. In: Carolinum (Zeitschrift) 46. Jg.- Heft Nr. 88. GĂśttingen 1982/83, Hrsg.: AltschĂźlerschaft des Gymnasiums Carolinum, S. 83 f.
cite-note-5150. â Eb/H. Witzke: GroĂherzog Georg in Stein gehauen, Aus der Geschichte des Neustrelitzer Marktplatzes. In: Nordkurier.
cite-note-5251. â BildĂźberschrift: Abbruchfirma rĂźckt Denkmal zu Leibe In: Sächsische Zeitung. Bild: dpa. 50. Jahrgang, Nr. 118, 22. Mai 1995.
cite-note-5352. â BildĂźberschrift: Einsturz läĂt in Neustrelitz Erde beben. In: Nordkurier. Bild: Foto Jung, Neustrelitz.
cite-note-5453. â AndrĂŠ Gross: Stadtvertreter nahe dem Theater umgebettet. Schicksal des Sowjetmonuments. In: Nordkurier. Bild: Foto Jung.
cite-note-5554. â Verein zum Erhalt der DomjĂźch â ehemalige Landesirrenanstalt e. V. (Homepage des Vereins)
cite-note-5655. â Denkmal wird wieder aufgestellt â GrĂźnes Licht fĂźr Rotatmisten. In: Nordkurier-Online. 30. Januar 2020, abgerufen am 22. November 2020.
cite-note-5756. â Sowjetsoldat hat seinen Platz gefunden. (PDF) In: Strelitzer Echo. Pressestelle der Stadt Neustrelitz, 17. Oktober 2020, S. 3, abgerufen am 11. November 2020.
cite-note-5857. â Noch keine Einigung zum Schlossberg. Strelitzer Echo 05/2018, 17. März 2018, S. 3.
cite-note-5958. â Durch Gesetz Ăźber die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990, im Gesetzblatt der DDR 1990, Teil I Nr. 28 vom 25. Mai 1990, S. 255ff., Digitalisat.
cite-note-6059. â Anlage II Kap II A II EinigVtr - Einzelnorm. Abgerufen am 18. Februar 2024.
cite-note-6160. â Bilanz der Innenstadtsanierung 2019. In: Strelitzer Echo â Jahrgang 29, Ausgabe 08. Pressestelle der Stadt Neustrelitz, 13. Juni 2020, S. 2, abgerufen am 1. September 2020.
cite-note-nordkurier-25102019-6261. â Stadtvertretung â Neustrelitzer bauen Schlossturm wieder auf. In: Nordkurier-Online. 25. Oktober 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 28. Oktober 2019; abgerufen am 2. November 2019.
cite-note-strelitzer-echo-09112019-6362. â GrĂźnes Licht fĂźr Schlossturm. In: Strelitzer Echo â Ausgabe 22. Pressestelle der Stadt Neustrelitz, 9. November 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 10. November 2019; abgerufen am 10. November 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neustrelitz.de
cite-note-6463. â [1], Bericht auf der Web-Seite des Bundespräsidenten
cite-note-6564. â Annalise Wagner: ln alten Neustrelitzer Zeitungen geblättert. In: Das Carolinum - Blätter fĂźr Kultur und Heimat 25. Jg. (1962), Nr. 35. carolinum.de, abgerufen am 15. Januar 2024.
cite-note-6665. â Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. BevĂślkerungsstand. BevĂślkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden
cite-note-6766. â Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024
cite-note-683. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
cite-note-6968. â BĂźrgermeister Andreas Grund wiedergewählt. In: Strelitzer Echo, 5. Mai 2012, S. 3.
cite-note-7069. â Christian Butzki, Gemeindewahlleiter: Ăffentliche Bekanntmachung der Residenzstadt Neustrelitz zum endgĂźltigen Ergebnis der BĂźrgermeisterwahl. Stadt Neustrelitz, 5. Mai 2021, abgerufen am 7. August 2022.
cite-note-7170. â Hauptsatzung der Residenzstadt Neustrelitz. § 8. In: login.insecia.com. Abgerufen am 9. September 2024.
cite-note-wappenbuch-724. Hans-Heinz SchĂźtt: Auf Schild und Flagge â Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen. Hrsg.: produktionsbĂźro TINUS; Schwerin. 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S. 297/298.
cite-note-7372. â Partnerstädte auf www.neustrelitz.de
cite-note-7473. â Braucht Neustrelitz sein Schloss? In: Nordkurier, 24. Januar 2018 (s. Abschnitt: Stadtpräsident lässt Brodkorbs Argument nicht gelten).
cite-note-7574. â Mindestens sechs weitere Eschen auf dem Markt mĂźssen gefällt werden. In: Nordkurier. 3. Dezember 2024, abgerufen am 28. Mai 2025.
cite-note-7675. â Otto Wagner: FremdenfĂźhrer von Neustrelitz und Umgebung. Neustrelitz 1926. S. 41 f.
cite-note-7776. â Dieter JĂźrn: Friedrich Wilhelm Buttel. KĂźnstler, Architekt, Landesbaumeister (1796â1869). Hrsg. Rat der Stadt Neustrelitz, 2. Ausgabe des KarbeâWagnerâArchivs Neustrelitz, Neustrelitz 1973, S. 16.
cite-note-7877. â Otto Wagner: FremdenfĂźhrer von Neustrelitz und Umgebung. Neustrelitz 1926. S. 44â46.
cite-note-7978. â Die Sanierung. In: Presseerklärung zum Abschluss der Bauarbeiten an der Stadtkirche Neustrelitz. Stadtkirche Neustrelitz, abgerufen am 15. März 2018.
cite-note-kienitz-ntz-8079. â Gerlinde Kienitz: Neustrelitz. Die neue Residenzstadt. In: Neustrelitz 1733â1983. Hrsg.: Museum der Stadt Neustrelitz, Neustrelitz 1983, S. 12.
cite-note-faltblatt-stadrundgang-ntz-8180. â Faltblatt: Stadtrundgang â Neustrelitz erleben. Hrsg. Stadt Neustrelitz, Stand: 10/2010â30.
cite-note-8281. â Nach den Akten der Kirchgemeinde
cite-note-kienitz-marienpalais-8382. â Gerlinde Kienitz: Schlosspark Neustrelitz. Hrsg. Museum der Stadt Neustrelitz, S. 26/27 (illustriert mit Fotografien von HorstâGĂźnter Jung)
cite-note-wagner-s26-8483. â Otto Wagner (Hrsg.): FremdenfĂźhrer von Neustrelitz und Umgebung. Neustrelitz 1926, S. 26.
cite-note-8584. â Gerlinde Kienitz: Neustrelitz. Die neue Residenzstadt. In: Neustrelitz 1733â1983. Hrsg.: Museum der Stadt Neustrelitz, Neustrelitz 1983, S. 3, 6.
cite-note-8685. â Gerlinde Kienitz: Schlosspark Neustrelitz. Hrsg. Museum der Stadt Neustrelitz, S. 20 (illustriert mit Fotografien von HorstâGĂźnter Jung).
cite-note-8786. â Tobias Lemke: Nach Sankerungsmarathon â Neustrelitzer Schlossgarten wieder fĂźr Ăffentlichkeit zugänglich. In: Nordkurier. 14. August 2019, abgerufen am 16. August 2019.
cite-note-8887. â Gerlinde Kienitz: Neustrelitz. Die neue Residenzstadt. In: Neustrelitz 1733â1983. Hrsg.: Museum der Stadt Neustrelitz, Neustrelitz 1983, S. 7.
cite-note-kinitz-schlosspark-8988. â Gerlinde Kienitz: Schlosspark Neustrelitz. Hrsg. Museum der Stadt Neustrelitz, S. 24 (illustriert mit Fotografien von HorstâGĂźnter Jung)
cite-note-kienitz-schlosspark-18-9089. â Gerlinde Kienitz: Neustrelitz. Die neue Residenzstadt. In: Neustrelitz 1733â1983. Hrsg.: Museum der Stadt Neustrelitz, Neustrelitz 1983, S. 18.
cite-note-kienitz-9190. â Gerlinde Kienitz: Schlosspark Neustrelitz. Hrsg. Museum der Stadt Neustrelitz, S. 20 (illustriert mit Fotografien von HorstâGĂźnter Jung)
cite-note-wagner-s20-9291. â Otto Wagner (Hrsg.): FremdenfĂźhrer von Neustrelitz und Umgebung. Neustrelitz 1926, S. 20.
cite-note-hafen-und-kammerspeicher-9392. â Stadt Neustrelitz, Landkreis Mecklenburg-Strelitz, mit freundlicher UnterstĂźtzung der Stadtentwicklungsgesellschaft Neubrandenburg (Hrsg.): Friedrich Wilhelm Buttel â Auf den Spuren des Landesbaumeisters von Mecklenburg-Strelitz. Lieps Verlag, Neubrandenburg 30. September 2011 (Der ÂťKammerspeicherÂŤ ist unter der Ăberschrift âRundgang durch Neustrelitzâ unter Pos. 8 gelistet.).
cite-note-9493. â Alter Kornspeicher Neustrelitz | Hotel-Restaurant-RĂśsterei. Abgerufen am 18. Februar 2024 (deutsch).
cite-note-hafenspeicher-9794. â E.B./Harald Witzke: Als der Zierker See noch doppelt so groĂ war. In: Strelitzer Zeitung â Reihe: Aus der Geschichte von StraĂen und Plätzen. 16. März 1996, S. 16.
cite-note-9895. â Stadt Neustrelitz, Landkreis Mecklenburg-Strelitz, mit freundlicher UnterstĂźtzung der Stadtentwicklungsgesellschaft Neubrandenburg (Hrsg.): Friedrich Wilhelm Buttel â Auf den Spuren des Landesbaumeisters von Mecklenburg-Strelitz. Lieps Verlag, Neubrandenburg 30. September 2011 (Die ÂťSchlosskircheÂŤ ist unter der Ăberschrift âRundgang durch Neustrelitzâ unter Pos. 1 gelistet.).
cite-note-prokultur-9996. â Prokultur-Berlin gGmbH/Ăber uns
cite-note-10097. â Das Slawendorf Neustrelitz stellt sich vor. Abgerufen am 12. August 2019.
cite-note-10198. â Slawendorf erwartet Gäste. (PDF) In: Strelitzer Echo. Pressestelle der Stadt Neustrelitz, 21. Mai 2022, S. 9, abgerufen am 5. August 2022.
cite-note-kolbe-10299. â Anne Kolbe: Bestandserfassung eines denkmalgeschĂźtzten Gebäudekomplexes unter Verwendung des terrestrischen Laserscanners FARO Photon 120 und der dazugehĂśrigen Software Diplomarbeit, Hochschule Neubrandenburg, September 2010
cite-note-103100. â Vgl. Rajko Lippert: Die GrĂźndungsjahre des Carolinenstifts in Neustrelitz. In: Neue Schriftenreihe des Karbe-Wagner-Archivs Neustrelitz, Band 6, Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008. S. 74â80.
cite-note-104101. â Neustrelitz und die Strelitzie. In: Website auf Webportal der Stadt Neustrelitz. Abgerufen am 2. Januar 2025.
cite-note-105102. â Luft: Deutsche Tanzkompanie setzt Elementezyklus fort. (Videoclip) Dauer: 1 Min, VerfĂźgbar: bis 16. Mârz 2027. In: Website des NDR/Nordmagazin . 16. März 2025, abgerufen am 30. Juni 2025.
cite-note-106103. â Rettung der Tanzkompanie ist den Kommunen Mehrbelastung wert. In: Nordkurier. 7. Mai 2025, abgerufen am 28. Mai 2025.
cite-note-107104. â Ensemble der Deutschen Tanzkompanie â Tänzer*innen. In: deutsche-tanzkompanie.de (Impressum). Abgerufen am 7. Juni 2025 (abschlieĂend mit Verweis auf das Repertoire des Ensembles).
cite-note-108105. â Der Zyklus der Elemente âLUFTâ â ein Tanzpoem. In: der Deutschen Tanzkompanie. Abgerufen am 30. Juni 2025.
cite-note-kulturquartier-ntz-109106. â Offizielle Homepage der Stadt Neustrelitz â Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz (Memento des Originals vom 7. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neustrelitz.de, abgerufen am 13. August 2015.
cite-note-echo-12092015-s4-110107. â Strelitzer Echo (Memento des Originals vom 9. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neustrelitz.de â Ausgabe vom 12. September 2015: SchlĂźsselĂźbergabe im Kulturquartier steht bevor. In: Strelitzer Echo (Memento des Originals vom 9. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neustrelitz.de â Ausgabe vom 12. September 2015, S. 4
cite-note-echo-02042016-s3-111108. â Ein Prunkpokal im Zeichen politischer Macht (Memento des Originals vom 21. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neustrelitz.de In: Strelitzer Echo (Memento des Originals vom 9. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neustrelitz.de â Ausgabe 06 vom 2. April 2016, S. 4
cite-note-112109. â Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2014 in Neustrelitz (Memento vom 22. Juni 2014 im Internet Archive)
cite-note-113110. â Offizielle Homepage der Stadt Neustrelitz â 666 Jahre: Strelitz leuchtet auf (Memento vom 26. April 2015 im Internet Archive)
cite-note-114111. â Chronik des ESV Lok Neustrelitz
cite-note-115112. â Inhaltliche Details zu jener Handschriftensammlung wurden bisher nicht bekannt. Verschiedene Sammlungsobjekte und Manuskripte, die in den letzten Jahren Ăźberraschend in den Beständen des Neustrelitzer Stadtarchivs aufgetaucht sind und inzwischen teilweise ediert wurden, deuten darauf hin, dass auch die Handschriftensammlung bei AuflĂśsung der LandesbĂźcherei im Ort verblieben und ins Neustrelitzer Stadtarchiv gelangt ist. Detailliertere Bestandsinformationen dazu liegen bisher jedoch (noch) nicht vor.
cite-note-116113. â Deutsches Zentrum fĂźr Luft- und Raumfahrt (DLR): Standort Neustrelitz, abgerufen am 28. Juli 2015
cite-note-117114. â DLR School Lab Neustrelitz, abgerufen am 28. Juli 2015
cite-note-118115. â Landeszentrum fĂźr erneuerbare Energien (LEEA) am Kiefernwald 1
cite-note-119116. â Archiv fĂźr das Schlagwort âLandeszentrum fĂźr erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommernâ. Ministerpräsident Sellering erĂśffnet Dauerausstellung âRessourcenkammer Erdeâ. mvzeitnah.wordpress.com, 20. Januar 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 15. Juli 2018; abgerufen am 15. Juli 2018.
cite-note-dbu-leea-120117. â âRessourcenkammer Erdeâ / âEnergie-Kraft-Werkâ. (PDF) Verstehen â Erleben â Mitmachen, Landeszentrum fĂźr erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (Leea). www.dbu.de, 2016, abgerufen am 15. Mai 2018.
cite-note-121118. â Krankenhaus Neustrelitz. In: Website der DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz gGmbH. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
cite-note-122119. â Bundesrat ebnet Weg fĂźr Ehrenamts-Stiftung. In: welt.de. 14. Februar 2020, abgerufen am 17. Februar 2020.
cite-note-123120. â TECHNISCHE GEBĂUDEAUSRĂSTUNG NEUSTRELITZ GmbH. In: Analyse von FirmenverĂśffentlichungen. Hrsg. North Data, abgerufen am 22. April 2023 (Handelsregisterbekanntmachung vom 21. August 2012 (LĂśschungen von Amts wegen, 16. August 2012): âDie Gesellschaft ist gemäà § 394 Absatz 1 FamFG wegen VermĂśgenslosigkeit von Amts wegen gelĂśscht.â).
cite-note-124121. â Unternehmen in Neustrelitz, abgerufen am 28. Juli 2015
cite-note-125122. â Unternehmen - Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH. Abgerufen am 20. Januar 2024.
cite-note-126123. â BehĂśrden in Neustrelitz, abgerufen am 28. Juli 2015
cite-note-127124. â Tourismus/Urlaub in Neustrelitz, Informationsseite der Stadt, abgerufen am 28. Juli 2015
cite-note-128125. â Stadt Neustrelitz. Abgerufen am 20. Januar 2024.
cite-note-129126. â Pressemitteilung der Deutschen Bahn zur Verlängerung des EC-Zugpaars 178/179 nach Rostock-WarnemĂźnde (Memento vom 4. März 2014 im Internet Archive)
cite-note-130127. â Einsatzschiffe, Kontroll- und Streifenboote der Bundespolizei (Memento vom 24. Juli 2012 im Internet Archive)
cite-note-131128. â Aktuelle Nachrichten fĂźr Neustrelitz | nordkurier.de. Abgerufen am 18. Februar 2024.